SCHWIMMEN - Aus- und Fortbildungen

Sina Zeller, 27.04.2015

Ausbildung zum Auswerter und Protokollführer fand endlich wieder statt!

Du kannst nach Hause gehen! - dies waren die ersten Worte von Sven bei der Verkündung der Prüfungsergebnisse beim Auswerter- und Protokollführerlehrgang am 18./19.04.2015 in Braunschweig. Erfreulicherweise war dieser Satz für alle Teilnehmer im positiven Sinn zu verstehen, da alle die theoretische Ausbildung bestanden haben.

Nachdem im letzten Jahr der Lehrgang mangels Teilnhemer ausfallen musste, fand dieses Jahr der Lehrgang planmäßig statt. Neben den theoretischen Inhalten von Wettkampfprotokollen, Disqualifikationen, Einsprüchen, Meldungen, Rekorden, und den Aufgaben des Auswerters und Protokollführers wurden die Teilnehmer mit vielen praktischen Übungen zum setzen von Läufen vertraut gemacht. Zudem gab es viele Auswertungsaufgaben zur Handzeitmessung und automatischer Zeitmessung. Besonders Interessant waren die Beispiele wie die Ausdrucke der elektronischen Zeitmessanlage bei unterschiedlichen Herstellern aussehen.

Wir gratulieren Maria Witzel Catharina Dumkowski, Henrike Warlich, Nicole Erdner, Andrea Arnemann Mirco Fuhrmann, Thorsten Kühn, Keno Mennenga und Reinhold Sander zur bestandenen theoretischen Prüfung. Nun müssen alle Teilnehmer noch 3 Pflichteinsätze absolvieren.

Als Referenten standen mir das Wochenende Sven Gennerich und Torsten Eschner zur Seite- vielen Dank für euren Einsatz.

Christine Kahmann, 12.03.2013

Kampfrichterlehrgang Auswerter und Protokollführer - oder die 9 Mutigen

Am vergangenen Wochenende haben sich 9 Mutige bereit erklärt, die Ausbildung zum Auswerter und Protokollführer in Angriff zu nehmen.
Durch neue Ausbildungsinhalte, welche vom DSV vorgegeben wurden, haben wir den Lehrgang erstmals seit vielen Jahren wieder zweitägig ausgeschrieben.
Nach Meldeschluss lagen für diesen tollen Lehrgang leider nur 11 Anmeldungen (Sabine und Detlef Ostermann nutzten den Lehrgang zur Fortbildung) vor. Meiner Androhung den Lehrgang abzusagen folgte ein Kompromiss, den Kurzerhand wurde der Lehrgang zu mir nach Hause verlegt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Vereine, die so schnell und unkompliziert zugestimmt haben. Die gute Zusammenarbeit erleichtert mir und meinen beiden Co-Referenten Ingmar Hahn und Sven Gennerich die Arbeit sehr und so hatten wir alle viel Spaß!

Am Samstagmorgen fanden sich alle 11 Teilnehmer ein um die Ausbildung in Angriff zu nehmen. Die neue Aufteilung der Themen, den Theorieteil am Samstag und den Praxisteil am Sonntag zu absolvieren und auch die Prüfung auf zwei Tage aufzuteilen, hat sich als richtig erwiesen.
Es ist immer für die Teilnehmer und das Referententeam spannend wie sich ein neu gestalteter Lehrgang entwickelt. Nichts ist enttäuschender als sich wochenlang Gedanken über die Gestaltung des Lehrgangs zu machen und festzustellen, dass die Teilnehmer sich zu Tode langweilen.
Über die zwei Tage hat sich jedoch ein super Lehrgang entwickelt. Alle waren sehr gut vorbereitet und so gestaltete sich der Lehrgang sehr kurzweilig. So wie gewünscht ergab sich mit der Zeit immer mehr die Diskussion mit den Referenten statt deren Monolog. Auch wir wurden mit kniffligen Fragen der Teilnehmer an den Rand unseres Wissens getrieben.

Die gute Arbeitsatmosphäre spiegelt auch das Ergebnis der Prüfung wieder. Das Durchschnittsergebnis liegt bei 2,3 Fehlern. Dieser Fehlerquotient bezieht sich auch 45 Fragen von denen1/3 keine Multiple Choice Aufgaben (hier ist ankreuzen gemeint) sind. Bei Fortbildungen, deren Eingangstest aus 17 Multiple Choice Fragen besteht, ergibt sich immer eine höhere durchschnittliche Fehlerzahl. Zudem musste sich keiner der Teilnehmer einer Nachprüfung unterziehen. Dies war der erste Lehrgang bei dem ich dies erlebt habe.

Ich beglückwünsche noch einmal alle Teilnehmer! Nachdem sie ihre Praxiseinsätze absolviert haben, werden sie eine prima Verstärkung als Auswerter im Bezirk Braunschweig sein.

Erfolgreich haben sich ausbilden lassen:
Björn Halemeyer, Ute Machate, Martina Unglaube, Jan Hasenpusch, Manfred Blum, Stephanie Meinig, Rikke Kamlot, Christiane Graf und Thorsten Jaretzke

Alexandra Janitzki, 23.10.2012

Lehrgang Start/Wenden am 20.10.2012 in Greene - erste Fotos in der Bildergalerie

Passend in die Kurzbahnsaison veranstaltete der Bezirksschwimmverband Braunschweig e.V. am 20. Oktober eine Fortbildung zum Thema "Starts und Wenden", an der alle Trainer und Sportassistenten teilnehmen konnten, um Übungseinheiten zur Lizenzverlängerung zu sammeln. Wo sonst die Mehrkämpfer bei unseren Lehrgängen ihre Bahnen ziehen, nämlich im schönen Greene, kamen nun ihre Ausbilder zusammen.

Morgens um 8.30 Uhr trafen wir uns, um in einen arbeitsreichen Tag zu starten. Als Referentinnen hatten wir die Landestrainerinnen Steffi Baumgartl und Carmen Braun gewinnen können, was also Lernen auf höchstem Niveau versprach. Steffi war an diesem Tag die Chefin für die "Starts", Carmen für die "Wenden". Insgesamt hatten sich 19 Teilnehmer angemeldet, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Wichtig war: Sport lebt von der Praxis und nur brav zuhören bringt nichts: alle waren von Anfang an aufgefordert, mitzudenken und auch immer wieder eigene Ideen zu äußern, damit ein fruchtbarer Austausch entstehen konnte.

In den Landtrainingseinheiten machten die Landestrainerinnen klar, dass eben dieses eine ganz wichtige Komponente des alltäglichen Arbeitens ist und für alle sein muss. So gab es einfache Übungen an die Hand, die keiner großen Turnhalle o.ä. bedürfen, sondern wirklich von jedem absolviert werden können. Und um es mit Steffis Worten zu sagen: "Es dreht sich alles um die Spannung!" Das wurde auch im Wasser immer wieder klar: Körperspannung, Beweglichkeit und die koordinativen Fähigkeiten sind die Basis für alles. Jeder bekam direkt vor Augen geführt, wie viel eigentlich Start und Wenden in einem Rennen ausmachen und dass wir diesen Bereich viel zu sehr vernachlässigen - da helfen auch noch so viele gezählte Kacheln nichts!!!

Erfolgreich fortgebildet haben sich an diesem Tag:
Tatjana Berlin, Kristina Dörries, Doris Hickmann, Sonja Neumann, Gudrun Rebentisch, Roswitha Schaad, Sabrina Spöring, Giovanna Stryck,
Dirk Elwart, Burkhard Günther, Tilman Dörel, Florian Herterich, Max Kofler, Daniel Koke, Thomas Kühn, Andrea Schmitz, Matthias Schneider, Friedhelm Storbeck, Andreas Thelen

Da diese Maßnahme bei den Teilnehmern gut angekommen ist, hoffen, wir, auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung ausrichten zu können. Der Dank geht auch an die Aktiven der Trainer, welche freundlicherweise mit zu dieser Fortbildung gekommen waren. Dadurch konnten die Übungen den Trainern auch praktisch vor Augen geführt werden.

Ingmar Hahn, 28.01.2011

Vorabankündigung: Aus-/Fortbildungen für Trainer / Trainerassistenzlehrgang 2011

Der BSBS plant für 2011 folgende Lehrgänge im Bereich Traineraus- und -fortbildung. Die entsprechenden Ausschreibungen werdet Ihr dann zeitnah auf dieser Seite finden:

  • Fortbildung 1 für Trainer/ÜL, Schwerpunkt Anfänger u. Wahl der Erstschwimmart mit Praxiseinheit, I. Quartal 2011, 1 Tag

  • Fortbildung 2 für Trainer/ÜL, Schwerpunkt Korrekturformen der Schwimmarten, Planung einer Saison inkl. Trainingsplanung mit Praxiseinheit, I. / II. Quartal 2011, 1 Tag

  • Fortbildung 3 für Trainer/ÜL, Schwerpunkt Trocken- u. Krafttraining, Landtraining, effektive Nutzung vorhandener Wasserzeiten, IV. Quartal 2011, 1 Tag

  • Trainerassistentenausbildung IV. Quartal 2011, 2 Wochenenden

  • Rolf Marquordt -Lehrgangsleiter, 15.06.2010

    Lehrgangsbericht: Aus.-/Fortbildung Auswerter / PKF am 13.06.2010 in Seesen

    Kampfrichteraus.-/Fortbildung Auswerter / Protokollführer am 13. Juni 2010

    Referenten: Christine Kahmann, Ingmar Hahn, Rolf Marquordt

    Dieser Lehrgang wendet sich an Kampfrichter, die bereits eine Ausbildung als Auswerter /Protokollführer absolviert haben und sich einer qualifizierten Fortbildung unterziehen wollen und an die Wettkampfrichter, die ihr Aufgabengebiet erweitern wollen.

    Zu der Fortbildung hatte sich 1 Teilnehmer angemeldet und zu der Ausbildung 17 Teilnehmer. Alle angemeldeten Teilnehmer waren erschienen.

    Nach der Begrüßung nahmen die Lehrgangsteilnehmer und Referenten den umfangreichen Lehrstoff in Angriff. Um effektiv arbeiten zu können, war der anwesende Teilnehmerkreis die Obergrenze, die nicht überschritten werden sollte. Der Lehrstoff gliederte sich in die nachfolgenden Bereiche.

    Art der Wettkampfveranstaltung
    Standard Wettkämpfe, Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS / DSMM / DMS/J) - Ausschreibung/ Durchführungsbestimmungen.

    Wettkampf - Planung
    Ausführlich wurden die Aufgaben des Protokollführers behandelt. Das Mitwirken des Protokollführers bei der Wettkampf - Planung wurde angesprochen. Behandelt wurden die verschiedenen Wettkampfveranstaltung unter Beachtung der Jugendschutzbestimmungen, Altersklassen der Masters, Ausschreibungen und Meldung. Auf die Wichtigkeit der Meldepflicht von Veranstaltungen wurde besonders hingewiesen.

    Verteilung von Startbahnen / Meldeergebnis
    An Hand von Beispielen und aufgelegten Folien wurden die verschieden Arten der Bahnverteilung - Wettkämpfe mit Vorläufen, Wettkämpfe mit direkter Entscheidung (Endläufe) - besprochen. Danach wurden an mehreren Beispielen das Erlernte geübt und vorhandenen Unklarheiten ausgeräumt. Welche Punkte müssen bei der Erstellung des Meldeergebnisses beachtet werden. Freigabe des Meldeergebnisses bei Meisterschaften durch den betreffenden Fachwart.

    Zeitmessung und Platzierung
    Dieser Punkt nahm einen wesentlichen Teil des Lehrgangs in Anspruch. Angesprochen wurden die Aufgaben des Auswerters. Ausführlich wurde die Auswertung bei elektronischer Zeitmessung und Handzeitmessung behandelt. An Hand von Beispielen wurden mehrere Möglichkeiten - Ausfall der Elektronik auf einer Bahn und Einfügung
    der Handzeitnahme, unterschiedliche Zieleinläufe bei Handzeitnahme (Mittelung von Zeiten) erläutert. Den Abschluss bildeten umfangreiche praktische Übungen. Es ist klar, dass das hier Erlernte in der Praxis gefestigt werden muss und das in der Wettkampfhektik auch noch Fragen auftreten können.

    Das Wettkampf - Protokoll
    Besprochen wurde der Aufbau eines Wettkampf - Protokolls mit Kampfgericht, teilnehmende Vereine und der verschiedenen Wettkämpfen. Der Versand der Protokolle an die zuständigen Organe, Behandlung von Rekorden und die Aufbewahrungsfrist der Wettkampfunterlagen. Der Aufbau des Wettkampf - Protokolls wurde an Beispielen
    der Power Point Präsentation umfangreich besprochen. Behandelt wurde ebenfalls der Bereich nachträglich erhöhtes Meldegeld, Einsprüche und besondere Vorkommnisse.

    Vollgepackt mit viel theoretischem Wissen ging es in die Abschlußprüfungen. Die Prüfung besteht aus 45 Fragen, einschl. 6 praxisbezogene Aufgaben, die ausgearbeitet werden mussten. Der Durchschnitt über alle Teilnehmer betrug 3,3 Fehler.

    Bei der Auswertung des Test zeigte es sich, wie wichtig es war, dass der praktische Teil so ausführlich behandelt wurde. Bei der Vielzahl der in diesen Teil zu lösenden Aufgaben wurden, mit 18 Fehler über alle Teilnehmer, verhältnismäßig wenig Fehler gemacht. Dafür war die Anzahl der Fehler bei den zu beantwortenden Fragen bei 2
    Teilnehmern überdurchschnittlich hoch.

    Die in den Prüfungen aufgetretenen Fehler wurden besprochen, die Teilnehmer, die sich einer Nachprüfung unterziehen mussten, wurden in Einzelgesprächen auf ihre Fehler angesprochen. Anschließend wurden die Teilnehmer, nach einem langen anstrengenden Tag, mit den besten Wünschen verabschiedet.

    Rolf Marquordt -Lehrgangsleiter, 11.06.2010

    Lehrgangs-Bericht: Ausbildung Wettkampfrichter am 06.06.2010 in Seesen

    Lehrgangs - Bericht: Ausbildung Wettkampfrichter am 06.06.2010 in Seesen

    Referenten: Christine Kahmann, Ingmar Hahn, Rolf Marquordt

    Nachdem sich die Referenten vorgestellt hatten, begann der Lehrgang. Der Lehrplan umfaßte nachstehende Punkte:

    Lehrplan:


    • Wettkampfbestimmungen "Allgemeiner Teil": Sportgesundheit, Jugendschutz - Bestimmungen

    • Wettkampfbestimmungen "Fachteil Schwimmen"


      • Die Aufgaben der Kampfrichter und ihr Zusammenspiel im Wettkampf. Ausführliche Erläuterung der Tätigkeit des Wettkampfrichters

      • Besprechung der Zeitmessverfahren. Prakt. Übungen: Uhrenkontrolle

      • Zusammenspiel Zeitmessung, Ziel - Einlauf und der Einfluß auf die Platzierung.





    Bei diesen Tages - Lehrgängen steht man immer vor der Aufgabe, ein umfangreiches Wissen an die Lehrgangsteilnehmer weiterzugeben. Da viele Eltern, die diesen Lehrgang besuchen, keine bzw. wenig Vorkenntnisse mitbringen, muss zu dem eigentlichen Thema auch einiges Hintergrundwissen vermittelt werden, was eigentlich bereits die Vereine tun sollten.

    Bedauerlich ist, dass noch immer einige Teilnehmer ohne prakt. Erfahrung zum Lehrgang kommen, die weder an Trainingsabenden den Übungsleitern, noch bei Einladungsschwimmfesten den Kampfrichtern über die Schulter geschaut haben. Ich denke, dass dieses das Mindeste wäre, was die Vereine an Vorarbeit leisten könnten. Wie sich bei diesem Lehrgang auch wieder gezeigt hat, würden sie es einigen ihrer Teilnehmer leichter machen. Einige Teilnehmer lagen weit über der durchschnittlichen Fehlerquote. Einer Teilnehmerin konnte die Lizenz nicht zuerkannt werden. Das Testergebnis zeigt aber auch, dass die Vereine, die ihre Teilnehmer entsprechend vorbereiten, auch gute Ergebnisse erzielen.


    Zunächst erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die allg. Bestimmungen. Angesprochen wurden die Aufgaben aller Kampfrichterpositionen. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag auf dem Bereich Wettkampfrichter. Umfangreich wurden die Aufgaben der Zeitnehmer, Zielrichter, Wenderichter, Schwimmrichter und Starter besprochen, da diese Funktionen auch Grundlage für den späteren Test sind.

    Die Zeitmessverfahren wurden behandelt, wobei die Handzeitmessung ausführlich besprochen, aber auch die Problematik der elektronischen Zeitmessung erläutert wurde. Mehrfach wurden Uhrenkontrollen, mit Zwischenzeiten, durchgeführt, um die praktische Handhabung zu üben. Warum die Zielrichter, bei der Handzeitnahme, eine besondere Verantwortung haben, wurde den Teilnehmern an Beispielen der Platzierung dargelegt.

    Nach einer Kaffeepause wurde das Prüfungsverfahren besprochen. Zum Einsatz kam ein Prüfungsbogen, der 45 Fragen umfasst, wobei zwei Fragen auch mit eigenen Worten beantwortet werden mussten. Dieses hat einen praktischen Hintergrund, da man als Schwimmrichter auch die Beanstandungen selbst formuliert.

    Als dann die Auswertung erfolgte, zeigte es sich, dass einige Teilnehmer sich gut auf diesen Lehrgang vorbereitet hatten bzw. von ihren Vereinen vorbereitet wurden. Einige Teilnehmer hatten mit diesem umfangreichen Ausbildungsstoff doch erhebliche Schwierigkeiten. Ich denke allerdings auch, dass in der Praxis der eine oder andere Fehler nicht passieren würde.

    Im Durchschnitt aller Teilnehmer ergibt sich eine Fehlerquote von 4,5 Fehlern.

    Nach einer Besprechung der fehlerhaften Antworten wurden den Teilnehmern, die die Prüfung bestanden haben, die Einsatzkarten zur praktischen Ausbildung ausgehändigt. Danach wurden alle Teilnehmer, mit den besten Wünschen der Prüfungskommission, verabschiedet.

    Torsten Eschner, 09.01.2010

    Schiedsrichterfortbildung 2010 in Seesen

    19 Schiedsrichter inklusive des Kampfrichterobmannes Dirk Deichard vom LSN kämpften sich am 09.01.2010 durch den Schnee zur Schiedsrichterfortbildung nach Seesen. Während Dirk diesmal erstmalig als Obmann die Sitzung für den LSN leitete war dieser Lehrgang der Letzte für Rolf Marquordt nach jahrzehntelanger Arbeit als Obmann im Bezirk Braunschweig. Er wurde aus seiner Obmannarbeit von seiner potentiellen Nachfolgerin Christine Kahmann und dem Fachausschussvorsitzenden Ingmar Hahn mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedet.

    Alle Schiedsrichter mussten den obligatorischen Test absolvieren, lernten einige Neuigkeiten rund um die WB kennen, konnten sich anhand einiger Protokollauszüge unglückliche bzw. unpräzise Disqualifikationsgründe anschauen und sprachen danach über die Veranstaltungen und Vorkommnisse des letzten Jahres.

    Für den Bezirk Braunschweig wurden anschliessend noch die Eckpositionen bei den Bezirksmeisterschaften 2010 besetzt. Die Einteilung ist der Tabelle unter Schwimmen / Kampfrichterportal zu entnehmen.

    Ingmar Hahn, 12.10.2009

    Bericht über den Lehrgang für Vereinsvertreter am 11.10.2009

    Am 11. Oktober 2009 fand im großen Saal des Braunschweiger Heidbergbades ein Lehrgang für Vereinsvertreter, Kampfrichter und interessierte Trainer mit dem Thema "Verein - Rechtliche Grundlagen" statt. Der Lehrgang richtete sich an alle Vereinsvertreter, vor allem Vorstandsmitglieder, die mit rechtlichen Fragen auf den Gebieten Steuerrecht, Vereinsrecht und allgemeine WB-Fragen (Startrechtswechsel, Erstellung einer Ausschreibung) konfrontiert werden. Einige dieser genannten Themen wurden bisher bei der Kampfrichterausbildung unterrichtet. Allerdings reicht die Zeit innerhalb dieser Kampfrichterausbildungen nicht aus, um diejenigen, die es wirklich interessiert, ausreichend mit Wissen zu versorgen.

    Angesprochen wurden folgende Themen:

    - Satzung / Haftung / Versicherungsrecht

    - Verein und Steuern (Werbung/Spende ?, Übungsleiter/Arbeitnehmer ?, Kursgebühren)

    - WB-Recht (Allgemeiner Teil, Ausschreibungen/Teilnahme behinderter Sportler)



    Den Teilnehmer konnte am Ende der Veranstaltung diverses Informationsmaterial zur Verfügung gestellt werden, so dass bei Zweifelsfragen auch der richtige Ansprechpartner gefunden werden kann bzw. in der Broschüre "Verein und Steuern" nachgelesen werden kann.

    Das Referententeam Christine Kahmann, Andreas Lange und Ingmar Hahn hat sich über die folgenden Rückmeldungen einzelner Teilnehmer per Mail sehr gefreut.

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    Erste Stimmen der Lehrgangsteilnehmer zur erstmaligen Durchführung dieses Lehrgangs:


    Klaus-Pense, Waspo 08 Göttingen: Der Lehrgang für Vereinsvertreter " Verein - Rechtliche Grundlagen " war sehr informativ . Entgegen meiner ersten Befürchtung auch nicht trocken und langweilig. Danke für Eure Mühe.

    Florian Herterich, TuS Clausthal-Zellerfeld: Das Seminar zum Thema Rechtliche Grundlagen war sehr effektiv. Es wurden viele Sachen besprochen die man sonst noch nicht in einem Seminar gehört hatte. Der Stoff ist super wichtig für Vereinsvertreter, die die entsprechenden organisatorischen Posten bekleiden. Für Kampfrichter und Übungsleiter ist es eher ungeeignet. Auch die Art und Weise der Präsentation war gut. Ich denke das Ganze sollte unbedingt etabliert werden, ein solches Fachwissen ist für jede Abteilung sehr wichtig um nicht in formale Fallen zu tappen.

    Horst-Dieter Fischer, SST 99 Bad Lauterberg:"Auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank an Dich (Christine) und auch an die Referenten Andreas und Ingmar. Ihr habt die an sich ja doch "trockene Materie" interessant und äußerst informativ rübergebracht. Die Lehrgangsausschreibung richtete sich genau an den Personenkreis, für den diese Theman interessant und vor allem auch wichtig sind. Wenn ich richtig informiert bin, gab es das bisher nur über die Lehrgangsmaßnahmen (Qualifix) der Kreissportbünde. Um so besser, dass Ihr derartige Schulungen speziell auf den Schwimmssport ausgerichtet nun ebenfalls anbietet. Mein Vereinskamerad und ich, haben gestern jedenfalls doch das eine oder andere mitgenommen. Grund genug, die eigenen bisherigen Verfahrensweisen bei uns im Verein zu überprüfen und ggf. anzupassen. Ich meine dehalb, dass Ihr diesen Lehrgang jährlich anbieten solltet. In den Vereinen besteht m. E. großes Interesse daran, Fehler, die u. U. auch erhebliche finanzielle Folgen haben können, zu vermeiden. In diesem Sinne nochmals danke und bis bald einmal."

    Hans-Jürgen Roy, SSC Germania Braunschweig: "Heute am 11.10.09 gab es erstmals im BSBS einen Lehrgang für Vereinsvertreter mit den Themen Versicherung/ Haftung, Finanzen / Steuern und Fragen aus der WB zum Thema Startrecht, Sportgesundheit u.ä. Auf den ersten Blick sehr viel Thematik für einen einzigen Sonntag, aber was tut man nicht alles für seinen Schwimmverein zumal ich selbst ein klein wenig zur Entstehung dieses Lehrganges beigetragen habe, als ich im Juni 2008 meine Fortbildung Klasse 3 gemacht habe. Bei der Kritik am Ende der Ausbildung habe ich angeregt, Startrechtwechsel u.ä. gesondert abzuhandeln. Aufgrund vieler Anregungen, aber auch aus dieser Kritik heraus, die natürlich nicht nur von mir kam, sondern an diesem Ausbildungstag von sehr vielen, hat der Fachausschuss Schwimmen reagiert und diese Fortbildung ausgearbeitet. Heute war es dann soweit; der erste Durchgang des Lehrganges für Vereinsvertreter. Das Teilnehmerfeld ging vom Vorsitzenden über Schatzmeister, Schwimmwart/in, zur Mitgliederverwalterin aus dem Vorstand und dem erweiterten Vorstand eines Schwimmvereins oder einer Schwimmabteilung, die sich für dieses Themengebiet interessieren könnten. Wir waren 14 Teilnehmer. Also eine Gruppe, die nicht zu groß war um arbeits- und diskussionsfähig zu sein. Unsere Referenten/in zu den Themen Haftung und Recht (Andreas Lange), Steuern und Finanzen (Ingmar Hahn) und WB Schwimmen (Christine Kahmann), haben in 3 Blöcken mit genügend Pausen dazwischen eine sehr informative Fortbildung gestaltet. Ich denke auch wenn fast jeder der Anwesenden schon länger für seinen Verein in der ein oder anderen Weise tätig war und ist, so haben wir doch alle etwas mitnehmen können was unserem Verein nutzen könnte. Ich für meinen Teil hoffe, dass der BSBS diese Fortbildung zum festen Bestandteil seines Kursangebotes macht und das die Vereine dieses Angebot regelmäßig nutzen werden. Es war ein gelungener Lehrgang !!"