Informationen Schwimmen

Ankündigungen/Informationen
Ingmar Hahn, 29.01.2023

Bezirk "Lange Strecken" 2023 - Die Ergebnisse findet Ihr hier....

Florian Herterich, 24.01.2023

Bewerbung um Ausrichtung einer Bezirksmeisterschaft 2023 | restliche Veranstaltungen 2023

Wir möchten hiermit 3 Veranstaltungen zur Bewerbung ausschreiben.

  • 13. oder 14.05.2023 | Kindermehrkampf – Hier kann auch gerne ein anderer Termin gewählt werden. Dieser sollte aber vor den Sommerferien liegen.
  • 23. oder 24.09.2023 | DMSJ Bezirksebene und Bezirksstaffelmeisterschaften
  • 07. oder 08.10.2023 | BZM Sprint

    Wir freuen uns auf ambitionierte Ausrichter um die Termine in einem passenden Rahmen durchführen zu können.

    Bewerbungen sind bitte bis zum 28.02.2023 zu richten an florian.herterich@LSN-BSBS.de

  • Daniel Gerbode, 19.12.2022

    Team Cup Quakenbrück

    Nach zweijähriger Zwangspause fand am vergangenen Samstag endlich wieder der LSN Team Cup statt. Bei diesem Wettkampf stellen alle vier Bezirke eine Auswahlmannschaft, die dann gegeneinander antreten.

    Stark durch krankheitsbedingte Absagen trat die Braunschweiger Mannschaft ihre sehr lange Busreise nach Quakenbrück an. Es ging für die Kinder aus den südlichsten Vereinen bereits um 6:50 Uhr mit der Abfahrt aus Göttingen los und anschließend wurden die restlichen Kinder am Autohof Rhüden und am IKEA in Großburgwedel eingesammelt. Durch verkehrsbedingte Umstände kam die Auswahlmannschaft geradeso pünktlich um 12:00 Uhr in Quakenbrück an. Der gastgebende Bezirk war dieses Jahr nämlich der Bezirk Weser-Ems.

    Aufgrund der erwähnten Absagen mussten einige Einzelstarts noch während des Einschwimmens umgestellt werden und der männliche Jahrgang 2011 war durch gleich drei Absagen so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die übrigen zwei Jungs keine Staffel schwimmen konnten. Somit konnten auch nicht alle Einzelstarts besetzt werden. Das war schon niederschlagend. Denn es galt über alle 50m und 100m Strecken plus zwei Staffeln (4x50 Freistil, 4x50 Lagen) ein erbitterlicher Kampf um die Fina Punkte.

    Startberechtigt waren die Jahrgänge 2011-2013 und in jedem Jahrgang und Geschlecht ging über die 50m zwei Schwimmer*innen und über 100m ein/e Schwimmer*in ins Wasser. Die geschwommenen Zeiten wurden dann in Fina-Punkte umgerechnet und alles zu einem Gesamtergebnis addiert. Bei Disqualifikation oder kein Antreten gab es Nullpunkte. Deshalb hatten wir als Bezirk schon einen großen Nachteil. Zwar hatten die anderen Bezirke auch krankheitsbedingte Ausfälle, aber sie konnten alle Starts besetzen. Mitausnahme Bezirk Lüneburg, die zwei Staffel nicht besetzen konnten.

    Unsere Schwimmer:innen kämpften um jeden Meter und gewannen den einen oder anderen Lauf. Da es keine Zwischengesamtwertungen gab, war es bis zum Ende spannend, wer die Nase vorne haben würde. Um 16:45 Uhr war es dann soweit.

    Der Bezirk Lüneburg wurde zuerst für den vierten Platz geehrt und dann wir, was den dritten Platz bedeutete. Zweitbeste Mannschaft wurde der Bezirk Hannover hinter dem Sieger aus Weser-Ems.

    Wir haben einen tollen Wettkampf erlebt und waren froh unter den gegebenen Umständen nicht Letzter geworden zu sein. Um 17:30 Uhr traten wir die lange Heimreise an und gegen 22:00 Uhr kamen auch die letzten Schwimmer*innen an ihrem Zielort in Göttingen an.

    Es war eine sehr anstrenge und lange Reise in den Norden von Niedersachsen gewesen, der dennoch sehr viel Spaß gemacht hat. Und natürlich kam der soziale Aspekt nicht zu kurz, sodass neue Kontakte vereinsübergreifend geknüpft werden konnten.

    Ich bedanke mich bei den beiden Betreuer:innen Alexandra Janitzki und Lars Rossmann für ihre Unterstützung meiner Wenigkeit, sowie bei den drei Kampfrichterinnen Nadine Karpstein, Chira Sobek und Sandra Döppner.

    Ich wünsche erholsame Weihnachtszeit und kommt gut ins neue Jahr

    Teilnehmende Schwimmer:innen:
    2011: Lars Meyer (TWG Göttingen), Henri Margjini (TuS Clausthal-Zellerfeld), Maja Junia Döppner (SSG Braunschweig), Marissa Röttger (MTV Goslar), Mathea Meyer, Neva Mielke (beide ASC Göttingen)

    2012: Samuel Schnedler (ASC Göttingen), Friedrich Dammeyer, Conrad Vollmer (beide SSG Braunschweig), Carl-Johan Kreibohm, Isabella Janitzki, Jana Luise Papstein (alle drei MTV Goslar), Lina Sofie Karpstein (TV Jahn Wolfsburg), Monika Yu (TuS Clausthal-Zellerfeld)
    2013: Vincent Hellmann (SC Delphin Salzgitter), Anton Siegfried, Lando Hahn, Jalina Chiara Döppner, Hannah Lage, Nila Kludas, Sarah Abu-Mugheisib (alle sechs SSG Braunschweig), Tristan Klusmann, Arthur Kononov (beide TWG Göttingen), Malin Matthes (MTV Goslar)

    Andreas Helmold, 07.12.2022

    Martin Wrede glänzt bei Kurzbahn-DM in Wuppertal mit zwei Nachwuchstiteln und fünf weiteren - leider seine letzten - Rekordverbesserungen für den BSBS!

    Bestens auf die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal vorbereitet, überzeugte Martin Wrede von der SSG Braunschweig mit überragenden Leistungen über die kurzen Freistilstrecken.
    Am ersten Tag konnte er im Vorlauf über 100m Freistil seinen eigenen vor einem Jahr in Hannover aufgestellten Rekord von 0:50,82 min. auf 0:50,58 Minuten verbessern und qualifizierte sich für das JEM/EYOF*-Finale am Nachmittag. Dort knackte der 17-Jährige nicht nur die 50-Sekunden-Schallmauer, sondern pulverisierte mit 0:49,10 Minuten geradezu seinen Rekord vom Vormittag um fast 1,5 Sekunden. Damit ließ der Konkurrenz keine Chance und gewann Titel Nr.1 als „Deutscher Nachwuchsmeister 2022“. Damit ist er der erste Schwimmer des Bezirks, der unter der Schallmauer von 50 Sekunden blieb.

    Auch am zweiten Tag ging es gut los. Im Vorlauf über 200m Freistil konnte Martin seine Meldezeit von 1:52,36 min. auf 1.51,60 Minuten verbessern. Damit erreichte er als Sechster wiederum das JEM/EYOF-Finale. Dort gelang ihm der nächste Coup. Um ganze 2,7 Sekunden konnte er sich hier steigern, unterbot den von Marcel Jerzyk zehn Jahre lang bestehenden Rekord von 1:49,85 Minuten gleich um fast eine Sekunde auf die neue Bestmarke von 1:48,90 Minuten und schob sich mit dieser Zeit im Finale auf Platz drei vor. Für ihn persönlich bedeutete dieses eine Steigerung von Meldezeit zum Finalrekord um fast 3,5 Sekunden!

    Und auch am dritten Tag sollte er seinen eigenen Rekord über 50m Freistil verbessern. Im Vorlauf gelang es ihm, den gerade vor drei Wochen aufgestellten Rekord aus Hannover (0:22.82 min.) im 1/10 Sekundenbereich auf 0:22,75 Minuten zu steigern. Damit ging am Nachmittag als Vorlaufschnellster in sein drittes JEM/EYOF-Finale. Dort gelang ihm sein nächster Sieg. Hierfür stoppte die Zeit bei 0:22,63 Minuten, was ihm seinen zweiten Titel „Nachwuchsmeister 2022“ in Wuppertal bescherte und zugleich BSBS-Rekord Nummer Fünf allein bei dieser Meisterschaft bedeutete.

    Damit erhöhte er seine in diesem Jahr erzielte Anzahl auf stolze 14 offene BSBS-Rekorde.
    Martin… deine Verbesserungen sind… der Wahnsinn!

    Nachtrag: Eine Woche später ereilte mich als Feedback auf diesen Rekordbericht eine Mail seiner Mutter Frauke. Durch seinen Wechsel zu W98 nach Hannover werden keine weiteren Rekorde für den Bereich des BSBS hinzukommen.

    Wir werden deinen Weg natürlich verfolgen und wünschen dir auch dort eine gute Weiterentwicklung, bleibst du doch mit den Rekorden weiterhin ein "Braunschweiger Jung".

    Andreas Helmold, 29.11.2022

    Jung (KMK) und Masters vereint: Aus zwei Wettkämpfen einfach einen gemacht

    Die Überlegung der Fachsparte Schwimmen, die Masters mit dem KMK als Versuch in diesem Jahr zusammenzulegen, war eine gute Idee. Denn ein nur sehr überschaubares Teilnehmerfeld von 25 Aktiven aus 9 Vereinen hatte zu dieser Masters-Meisterschaft gemeldet. Dazu kamen die 24 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2013/14 für den KMK. Dadurch konnte trotz der geringen Zahlen an Teilnehmern ein funktionierendes Kampfgericht für vier Bahnen zusammengestellt werden und auch die nötigen Pausen für beide Wettkampfgruppen waren bereits durch das Meldeergebnis vorgegeben und wurden dankbar angenommen. Das Freizeitbad Clausthal-Zellerfeld hatte für diese Veranstaltung die passende Größe.

    Im Kindermehrkampf konnte man sich zum Teil schon von der Kombination „Beachtliche Leistungen und Talent“ überzeugen. Angeleitet von ihren Trainer/innen absolvierten die jungen Aktiven in „ihrem“ KMK acht Disziplinen.

    Im Jahrgang 2014 mussten eine 100m sowie vier 25m-Strecken geschwommen werden, dazu zwei Wendenübungen auf Zeit und eine Gleitübung vom Startblock, bei der die Entfernung gemessen wurde.

    Bei den Mädchen siegte Emmelie Kraft von der SSG Braunschweig überlegen mit 1051 Punkten. Sie brachte alle 8 Wettkämpfe in die Wertung ein. Die zweitplatzierte Emma Teuber vom MTV Goslar mit 856 Punkten und ihre Vereinskameradin Eva Fiebach auf Platz drei mit 744 Punkten hatten jeweils eine Disqualifikation dabei. Insgesamt war hier ein schönes Feld von sieben jungen Schwimmerinnen aus drei Vereinen am Start, die ersten fünf davon auf dem Foto.

    Auf ähnlich hohem Niveau bewegte sich Emmelies gleichaltriger Vereinskamerad Jonas Hartmann mit 784 Punkten. Hartmann allerdings profitierte davon, dass der Zweitplatzierte Lukas Neufeld vom TSV Rhüden in seinem letzten Wettkampf disqualifiziert wurde und somit 723 Punkte aus nur 7 Wertungen einbringen konnte. Platz drei ging an Titus Mende von der SSG Braunschweig mit 699 Punkten im Feld der fünf Aktiven aus drei Vereinen.

    Im Jahrgang 2013 waren die Strecken jeweils doppelt so lang, so bestand hier das Programm aus einer 200m Strecke sowie vier 50m Strecken, dazu das gleiche Programm aus Wenden und Start.
    Bei den Mädchen des Jahrgangs 2013 waren auch wieder sieben Schwimmerinnen aus allerdings vier Vereinen am Start. Auch hier ein überlegener Sieg an die SSG Braunschweig durch Hannah Lage mit 1220 Punkte, vor Luise Kelpe von der TWG 1861 Göttingen mit 837 Punkte und auf Platz drei mit nur 14 Punkten Rückstand Elisa Horn vom MTV Goslar. Sie brachte es auf 823 Punkte.
    Im gleichen Jahrgang 2013 bei den Jungen setzte sich unter den fünf Teilnehmern aus drei Vereinen Tristan Klusmann von der TWG 1861 Göttingen mit 1115 Punkte durch, auf Platz 2 folgte Lando Hahn von der SSG Braunschweig mit 1023 Punkte und dem dritten, ebenfalls von der SSG Braunschweig, Paul-Anton Siegfried, der mit 998 Punkte knapp die 1000 Punkte verfehlte!
    Ein netter Zug durch den Veranstalter: In sämtlichen vier Wertungen wurden alle jungen Aktiven aufgerufen, auf dem Podest mit einer Medaille geehrt und anschließend als Gruppe auf einem Foto festgehalten.

    In dem zweiten Teilwettkampf MASTERS stellte der TUS Clausthal Zellerfeld bei seiner „Heim“-Meisterschaft mit 12 Aktiven fast die Hälfte des gesamten Starterfeldes. Nicht nur aber auch durch die sechs gemeldeten Staffeln führte dieses zu einem für die anderen Vereine unerreichbaren Gesamtergebnis von 394 Punkten. Nur der Titelverteidiger SC Hellas Salzgitter mit seinen 5 Aktiven und mit 2 Staffelstarts konnte den siegreichen Oberharzern etwas Paroli bieten und kam aber mit großem Abstand von 160 Punkten auf dem 2. Platz ein. Für Platz 3 bis 9 entschieden nur 17 Punkte über die weiteren Platzierungen der Vereine. Für Platz 3 reichten dem SC Hellas Einbeck die Ergebnisse zweier Aktiven mit 6 Starts. Nach längerer Pause startete Dieter Geistefeld mit seinen mittlerweile 82 Jahren als ältester Aktiver viermal siegreich.
    Im Wettkampf wurde eine zusätzliche Pause eingelegt, damit dem Lokalmatador Nick Näther für seine vor kurzem erzielten Offenen Bezirksrekorde durch seinen Trainer und als „Vertreter der Fachsparte Schwimmen“ Florian Herterich BSBS-Urkunden übergeben werden konnten. Seine einsame Klasse stellte er gut sichtbar in der abschließenden Bruststaffel dar. Dort überholte er als Schlussschwimmer nach mehreren Metern Rückstand beim Wechsel seinen in der anderen Staffel führenden Vereinskameraden einfach mal schnell „Unter Wasser“! - in seiner 15-Meter-Tauchphase nahm er Abdelrahman Agour glatte 5 Meter ab. Abschließend gab es neben dem Wanderpokal für die ersten drei Vereine die traditionellen Sachpreise in Flüssigform, die Biermarke wurde aber nahe dem Wettkampfort aus der Region Oberharz gewählt.

    Danke an die Organisatoren den TUS Clausthal-Zellerfeld für die Ausrichtung in ihrem kleinen „Schmuckkästchen“, unter den Aktiven sah man zumeist nur fröhliche Gesichter… in dieser Form und anhand der Vorbedingungen… einfach einen Haken setzen unter der Rubrik GELUNGEN!

    Andreas Helmold, 03.11.2022

    Rekordzeiten bei Landeskurzbahnmeisterschaften in Hannover sind Medaillen wert

    Bei den diesjährigen Landeskurzbahnmeisterschaften wurden durch zwei Aktive erneut vier neue Bestmarken für den BSBS erzielt. Die von ihnen selbst gehaltenen alten Rekorde hatten nicht lange Bestand gehalten.

    Seinen erst im August in Goslar aufgestellten Rekord über 50m Freistil von 0:22,99 Min. konnte der 17-jährige Martin Wrede von der SSG Braunschweig schon im Vorlauf auf 0:22,85 Min. verbessern. Als Vorlaufschnellster konnte er diese Bestmarke im Finale noch einmal um 3/100 sec. auf 0:22,82 Min. steigern und mit großem Vorsprung von genau 4/10 sec. auf den Zweitplatzierten einen offenen Landesmeistertitel feiern.

    Über die doppelt lange Strecke, den 100m Freistil hatte Martin Wrede die alte Rekordmarke vor einem Jahr an gleicher Stelle mit 0:50,86 Min. aufgestellt. Hier reichte Ihm in diesem Jahr im Finale eine Rekordverbesserung um 4/100 sec. auf 0:50,82 Min., um sich mit hauchdünnem Vorsprung von 2/100 sec. auf den Zweiten seine zweite Landesmeisterschaft zu sichern.

    Den vierten Rekord konnte Nick Näther über 50m Brust erzielen. Als Vorlaufschnellster ins Finale gegangen, konnte sich der 22-Jährige von der TUS Clausthal-Zellerfeld zwar nicht mit einem Landesmeistertitel krönen, nur 3/100 sec. fehlten ihm zum Sieger. Aber seine Steigerung um 7/100 sec. auf jetzt 0:28,33 Min. zur bisher von ihm vor fünf Wochen in Salzgitter erzielten Bestmarke, reichte mit dem knappsten Vorsprung von nur 1/100 sec. immerhin für die Landesvizemeisterschaft.

    Glückwunsch zu diesen persönlichen Erfolgen, gleichzeitig aber auch Dank für die super Repräsentation des BSBS innerhalb des LSN.

    Matthias Schneider, 10.10.2022

    Bezirkssprint 2022 | Neuerungen in der Ausschreibung und Bezirksrekord im letzten Einzelstart

    Nach drei Jahren fand im Goslarer Aquantic wieder eine Bezirksmeisterschaft Sprint statt. Der Einladung des BSBS mit etwas geänderter Ausschreibung folgten 16 Vereine; absolviert wurden 1074 Einzel- und 36 Staffelstarts. Damit nahmen bei ähnlichen Meldezahlen drei Vereine weniger als bei dem letzten Sprint teil.

    Das Highlight der Veranstaltung konnte im letzten Einzelstart der Veranstaltung bestaunt werden: Die 8 Finallisten über 50m Freistil stellten sich dem Starter. Von Anfang an domminierte der 17-jährige Martin Wrede von der SSG Braunschweig das Feld und schlug nach 22,99 Sekunden und „riesigem“ Vorsprung - rund 1,5 Köperlängen und 1,37 Sekunden Vorsprung - erstmals unter der 23 Sekundenmarke an. Mit dieser Zeit unterbietet Martin seinen eigenen am 14. November letzten Jahres in Hannover aufgestellten Bezirksrekord um 5/100 Sekunden.
    Zuvor gewann Martin auch das 100m Lagenfinale.

    Die weiteren männlichen Titelträger der Finals sind Amon Bode (Jahrgang 2001, TWG 1861 Göttingen) auf der Schmetterlingsstrecke, Nick Näther (Jahrgang 2000, TUS Clausthal-Zellerfeld) über 50m Brust sowie Jorge Zips (Jahrgang 99, TV Jahn Wolfsburg) im Rückenfinale.
    Mit gleich 4 Bezirksmeistertiteln - Schmetterling, Brust, Lagen und Freistil - domminierte Alke Heise (Jahrgang 1999, TWG 1861 Göttingen) die weibliche Konkurrenz. Den Titel auf der 50m Rückenstrecke erschwamm sich ihre Mannschaftskameradin Jette Hädicke (Jahrgang 2007).

    Stimmungsvoll verliefen neben den Finals auch die Staffelwettkämpfe. Ausgeschwommen wurden Titel - jeweils weiblich, männlich und mixed - über 4 x 50m Freistil und Lagen. Drei Titel holten die Aktiven der TWG 1861 Göttingen, zwei Mal war die SSG Braunschweig erfolgreich und einmal der TV Jahn Wolfsburg.

    Somit verteilten sich die offenen Bezirkstiteln wie folgt: TWG 1961 Göttingen hatte mit 9 von 16 Titeln die Nase deutlich vorn. Dahinter rangiert die SSG Braunschweig mit 4 Titeln auf Platz 2, gefolgt vom TV Jahn Wolfsburg (2 Titel) und dem TUS Clausthal-Zellerfeld (1 Titel).

    Größte Neuerung der Veranstaltung war der Wegfall der Jahrgangsfinals und das Setzen der Vorläufe nach Jahrgängen. Damit hatte jeder Jahrgang sein eigenes, „kleines“ Finale und wusste sofort, welcher Platz der Jahrgangswertung belegt wurde.

    Der Verantwortliche für die Ausschreibung des BSBS Florian Herterich sowie die meisten Vereinsvertreter und Trainer sind von dieser Änderung begeistert und wünschen sich auch zukünftig die „kleinen“ Finals zu Gunsten der Jugendendläufe.

    Bei den Jahrgangswertungen sieht die Medaillenverteilung im Gegensatz zu den offen Wertungen etwas anders aus. Hier heimste die SSG Braunschweig gleich 51 Titel ein. Auf den weiteren Plätzen landeten hier die TWG 1861 Göttingen (21), der TV Jahn Wolfsburg (11), ASC Göttingen (7), TUS Clausthal-Zellerfeld und MTV Bad Gandersheim (je 5), MTV Goslar und Wasserfreunde Northeim (je2) sowie mit je einem Jahrgangstitel der TSV Rhüden, Peiner SV und SC Delphin Salzgitter.

    Erfolgreichste Medaillensammler in den Jahrgangswertungen waren mit je 5 Einzeltiteln Jalina Chiara Döppner (Jahrgang 2013, SSG Braunschweig) und Maxim Schlaht (Jahrgang 2003, TV Jahn Wolfsburg).

    Zu vier Einzeltiteln der Jahrgangswertung schwammen jeweils drei weibliche und männliche Athleten. Das gute Ergebnis erreichten Maja Junia Döppner (Jahrgang 2011, SSG Braunschweig), Jette Hädicke (Jahrgang 2007, TWG 1861 Göttingen) und Clara Lou Küsel (Jahrgang 2010, SSG Braunschweig) sowie Elias Hrarti (Jahrgang 2009, TWG 1861 Göttingen), Tristan Klusmann (Jahrgang 2013, TWG 1861 Göttingen) und SØren Graul (Jahrgang 2007, SSG Braunschweig).

    Eine traditionell gute Stimmung war bei den 10 Finalläufen und den Staffelwettkämpfen in der Halle mal wieder ein Garant für die guten Leistungen der Aktiven. Leider fiel die Anzeigentafel in der Schwimmhalle kurz nach Beginn des Wettkampfes aus, sodass in der Halle keine Zeiten verfolgt werden konnten. Dieser vermeintliche Nachteil war aber auch die Chance für die eine oder andere Überraschung bei der Siegerehrung nach knappen Einläufen.

    Die gesamten Ergebnisse können dem Protokoll auf der Homepage des BSBS ( www.lsn-bsbs.de ) eingesehen werden.

    Abschließend bleibt es Dank den eingesetzten Kampfrichtern und dem MTV Goslar für die gute und routinierte Ausrichtung zu sagen.

    Ingmar Hahn, 03.10.2022

    Abfrage Fachsparte Schwimmen | Auswirkungen der EnergieeinsparVO auf den Sportbetrieb

    Liebe Vereinsvertreter,

    die neue EnergieeinsparVO hat auch bereits erste Auswirkungen auf den Sportbetrieb im Bezirksschwimmverband Braunschweig. Im Auftrag der Fachsparte Schwimmen im BSBS bitte ich Euch folgende Fragen kurz zu beantworten, damit wir entsprechend mit den anderen Bezirken in Niedersachsen über den LSN entsprechend über die Situation aufmerksam machen können. Eure Antworten schickt bitte kurzfristig direkt an die Sammeladresse schwimmen@lsn-bsbs.de.

  • Ist Euer Verein von Badschließungen betroffen ?
  • Ist die Zugänglichkeit zu Trainingsflächen eingeschränkt (Einschränkung der Öffnungszeiten) ?
  • Wurden die Wassertemperaturen gesenkt ? Wie warm ist das Wasser ?
  • Konnten Kurse/Training aufgrund der abgesenkten Wassertemperatur nicht durchgeführt werden ?

    Danke für Eure Mitarbeit.

    Mit sportlichen Grüße

    Ingmar Hahn
    -Geschäftsstelle-

  • Jam Schüler, 30.09.2022

    SSG Braunschweig dominiert DMSJ mit fünf Siegen

    Sechs Vereine zog es zur DMSJ Bezirksliga und Staffelwettbewerb Jugend E des Bezirksschwimmverbandes Braunschweig nach Göttingen in die Universitätsschwimmhalle, insgesamt gingen 26 Staffeln an den Start.

    Blicken wir zuerst auf den Staffelwettbewerb der Jugend E, der die 4x50 Meter Disziplinen in einer Mixed Zusammenstellung schwimmen durfte. Dort gewann die Mannschaft der SSG Braunschweig mit einer soliden Zeit von 14:02,98 Minuten und platzierte heimische Vereine wie der gastgebenden TWG 1861 Göttingen und dem ASC Göttingen von 1846.

    In der weiblichen Jugend B setzte sich die Siegesserie der SSG Braunschweig fort. Eine solide Zeit von 25:19,31 Minuten sicherte den Sieg. Auch hier waren die Gastgeberinnen die Zweitplatzierten. Bei der weiblichen Jugend C setzte sich die Siegesserie der SSG Braunschweig fort. Auch hier landeten die TWG 1861 Göttingen auf Platz 2 und der ASC Göttingen von 1846 auf Platz 3. Bei der weiblichen Jugend D änderte sich die Lage aber sehr. Auf Platz 1 kämpfte sich der MTV Goslar mit einer Zeit von 28:03,45 Minuten. Mit einem denkbar knappen Unterschied bei einem Staffelwettkampf von 25 Sekunden und einer Endzeit 28:28,31 Minuten schaffte es dieses Mal der ASC Göttingen von 1846 auf den zweiten Platz. Auf Platz 3 landete die Mannschaft der Gastgeberinnen. Diese wiederum holten sich in der offenen Wertung den ersten Platz vor dem TV Jahn Wolfsburg, der ASC Göttingen von 1846 und den Wasserfreunden Northeim. Insgesamt nahmen 12 weibliche Mannschaften teil.

    In den männlichen Wertungen gingen elf Mannschaften in den unterschiedlichen Altersklassen an den Start. In der Jugend A gewann die Mannschaft der TWG 1861 Göttingen konkurrenzlos, zeigte aber mit einer Endzeit von 21:38,03 dennoch Einsatzbereitschaft. Bei der männlichen Jugend B setzte sich die Siegesserie der SSG Braunschweig dieses Mal vor dem ASC Göttingen von 1846 auf Platz 2 und der TWG 1861 Göttingen auf Platz 3. Aber in der männlichen Jugend C gelang die Ehrenrettung als Gastgeber und die Mannschaft der TWG 1861 Göttingen verwies die SSG Braunschweig auf den zweiten Platz. Drittplatzierte Mannschaft war der MTV Goslar. Die SSG Braunschweig holte in der männlichen Jugend D einen konkurrenzlosen Sieg. In der offenen Wertung der Männer holte die heimische Mannschaft der TWG 1861 Göttingen mit 23 Sekunden Abstand vor dem TV Jahn Wolfsburg und den drittplatzierten der Wasserfreunde Northeim.

    Ein ganz großer Dank für sein Engagement geht an Torsten Eschner. Bei vier bis dato durchgeführten Meisterschaften des Bezirksschwimmverbandes stand er drei Mal als Starter am Beckenrand. Dank aber auch an den ausrichtenden Verein, der TWG 1861 Göttingen.

    Andreas Helmold, 27.09.2022

    Näther erzielt Rekord bei erstmaliger Elektronikzeitmessung in Salzgitter

    Siebzehn Jahre hatte der von Robert Smith von der SSG Braunschweig im Hallenbad von Salzgitter-Lebenstedt auf der 25m-Bahn aufgestellte Rekord von 0:28,85 Min. über 50m Brust Bestand. Zu diesem Zeitpunkt galt dieses noch mit Fliesen ausgekachelte Bad als schnellstes Becken auf der Kurzbahn im Bezirk.

    Nun feierte anlässlich der gemeinsam ausgerichteten Meisterschaft der Kreise Goslar und Salzgitter erstmals eine Elektronische Zeitmessanlage an gleicher Stelle im umgebautem und mit neuem Namen versehenen „Stadtbad Salzgitter“ ihren Einsatz. Bei dieser Premiere wurde auch sogleich ein neuer Bezirksrekord erzielt. Nick Näther von der TUS Clausthal-Zellerfeld konnte die alte Bestzeit von Robert Smith um gleich 45/100 sec. verbessern. Mit der Zeit von 0:28,40 Min. sicherte sich der 22-jährige Näther erstmals einen Eintrag in die Bezirksbestenliste.