Informationen Schwimmen

Daniel Gerbode, 06.12.2024

Auch für das Jahr 2024 gilt… Team Cup: „Wer ist das Team?“ – „WIR!!!“

Turnus gemäß war dieses Jahr der Bezirksschwimmverband Hannover an der Reihe den 17. LSN-Team-Cup auszurichten. So ging es für die Auswahlmannschaft des Bezirks Braunschweig mit den Jahrgängen 2013 bis 2015 nach Sulingen.

Die Ausgangslage war für unsere Auswahlmannschaft sehr gut, da von den normierten Kindern alle zugesagt hatten und zum Glück fielen nur zwei Kinder kurzfristig krankheitsbedingt aus. Die beiden Ausfälle wurden durch die gute Teamleistung gut kompensiert.

Man traf sich zunächst gegen 11:15 Uhr im Sulinger Hallenbad, um eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen, ehe es ab 12:00 Uhr mit dem Einschwimmen begann. Nach dem Einschwimmen versammelten sich die Mannschaften in den Umkleiden und es gab den traditionellen Einmarsch in die Schwimmhalle. Dort wurde sich nun mit den Motivationsrufen durch jedes Team auf dem Wettkampf eingestimmt. Unser Slogan war „Wer ist das Team?“ – „WIR!!!“

Danach wurde in allen 50m und 100m Strecken, sowie 4x50m Freistil und 4x50m Lagen die schnellsten Schwimmer/innen ermittelt. Jedes Team schickte über die 50m Strecken jeweils zwei Schwimmer/innen pro Jahrgang und über 100m jeweils ein Schwimmer*in an den Start. Gewertet wurden die WA-Punkte und addiert.

Schnell kristallisierte sich heraus, dass die Mannschaften aus Hannover und Weser-Ems zu stark für die Braunschweiger waren. Die Mannschaft aus Lüneburg hätte man locker auf großen Abstand halten können, aber durch Konzentrationsfehler/Nervosität und die daraus resultierenden insgesamt vier Disqualifikationen wetterten die Lüneburger wieder Luft. Sie hatten nämlich nur zwei Disqualifikationen.

Zur Halbzeit lag man deshalb sogar zwischenzeitlich auf dem vierten Platz. Nur durch eine starke zweite „Halbzeit“ konnte man die Lüneburger wieder überholen und einen zum Abschluss 500 Punkte Vorsprung erarbeiten.

Hannover gewann verdient mit 18467 Punkten vor Weser-Ems mit 17331 Punkten. Platz Drei ging an Braunschweig mit 16047 Punkten vor Lüneburg mit 15539 Punkten.

Die Teilnehmer/innen des BSBS 2024:

Smilla Jacobs (TSV Rhüden), Fritz von Hammerstein, Luiz Watzl, Lina Hagge, Tristan Klusmann, Marte Hohmeier (alle TWG 1861 Göttingen), Smilla Quitte, Arne Saretzki, Eva Fiebach, Elisa Christin Horn, Malin Matthes (alle MTV Goslar), Conrad Weber, Finn Elschner (alle Peiner SV 06), Maite Marina Gravert (MTV Gifhorn), Emma Brücher, Edda Möller, Toni Emil Weinrich, Emmilie Kraft, Leonard Sommerfeld, Alexander Rathmann, Titus Mende, Jalina Chiara Döppner, Anton Siegfried, Hannah Lage, Vincent Hellmann (alle SSG Braunschweig), Maximilian Rösing, Freida Stehr, Sonja Onischenko und Cornelis Stehr (alle TV Jahn Wolfsburg).


Nicht nur die Schwimmer/innen bildeten ein tolles Team, auch ein herzlicher Dank an meine beiden Mitstreiterinnen im Betreuerteam, Alexandra Janitzki und Andrea Welzel.

Andreas Helmold, 20.11.2024

Röhl und Frerichs mit Bezirksrekorden bei DKM in Wuppertal

Nach den diesjährigen Deutschen Kurzbahn Meisterschaften in Wuppertal muss die Bezirksbestenliste (25m-Bahn) über die Schmetterlingsstrecken neu geschrieben werden. Nicht mehr auftauchen wird hier der Name Peter Knust, dessen Uraltrekord aus dem Jahre 1980 endlich „einen“ Nachfolger gefunden hat. Der aus Salzgitter stammende und damals für den VfL Wolfsburg startende Vizeweltmeister mit der 4x100m Freistilstaffel von 1978 ist nun noch auf der Langbahn mit drei Rekorden in der Bestenliste vertreten. Dazu gab es einen Rekord über 50m Rücken.

Die Rekordverbesserungen im Ablauf der DKM…

Der erste Rekord wurde gleich am ersten WK-Tag über die 200m Schmetterling verbessert. Die bisherige Bestmarke stand bei 2:04,73 min., aufgestellt 2003 in Hannover und geschwommen für die SSG Braunschweig von Robert Smith, der sich heute noch manchmal mit den Masters des SC Hellas Salzgitter im Wasser zeigt. Hier zeigte der im Frühjahr aus Wolfsburg zur SSG Braunschweig gewechselte 18-jährige Lennart Röhl bereits im Vorlauf seine Klasse und unterbot seine eigene Bestmarke um glatte 4 Sekunden, den alten Bezirksrekord von Smith verbesserte er um 1,24 Sekunden auf 2:03,49 min. Damit qualifizierte er sich für das B-Finale. Dort schraube er den Rekord als Gesamt 12. Noch einmal um knappe 1,5 Sekunden auf glatte 2:02,00 Minuten nach unten.

Auf seiner Spezialstrecke, den 50m Schmetterling, verbesserte der bereits 30-jährige Jörn Frerichs von der TWG Göttingen am 2. WK-Tag seinen eigenen knapp elf Monate bestehenden Rekord. Im Dezember 2023 hatte er ihn mit 0:24,28 min. in Osnabrück aufgestellt, jetzt steigerte er diese Zeit um 8/100 sec. auf nunmehr 0:24,20 Minuten. Auch damit fürs B-Finale qualifiziert, bestätigte er seine Form ebenfalls als Gesamt 12. mit 0:24,24 Minuten. Er blieb aber damit aber über der Zeit vom April bei der DM in Berlin, als er sich auf der 50m-Bahn mit 0:23,97 min. überraschend Bronze gesichert hatte.

Auch am dritten Tag setzte es eine neue Bestmarke: Als Startschwimmer der 4x 50m Lagenstaffel seiner TWG Göttingen erreichte Jörn Frerichs eine neue Rücken-Rekordzeit von 0:25,84 Minuten. Sein eigener bisheriger Rekordwert lag bei 0:26,13 min., aufgestellt vor einem Jahr in Hannover.

Zum Showdown für den BSBS kam es am Sonntag zwischen den genannten Rekordhaltern über die 100m Schmetterling. Beide waren mit eigenen Bestzeiten angereist, die knapp über der Zeit von 0:55,00 min. lagen und mit der Peter Knust vom VfL Wolfsburg seit 1980(!!!) in der Bestenliste geführt wurde.

Es war spannend… Lennart Röhl (Meldezeit 0:55,16 min.) steigerte in Vorlauf 4 seine eigene Zeit um 20/100 sec. auf die neue BSBS-Rekordzeit von 0:54,96 Minuten. Diese wurde aber durch Jörn Frerichs (Meldezeit 0:55,33 min.) bereits ein paar Minuten später in Vorlauf 6 um weitere 5/100 sec. auf 0:54,91 Minuten unterboten. Mit diesen Zeiten qualifizierten sich Lennart und Jörn auch hier für das B-Finale am Nachmittag. Beide setzten hier noch einen oben drauf, mit dem besseren Ende für Lennart. Jörn blieb mit 0:54,63 Minuten als 14. knapp 3/10 sec. unter seiner Bestmarke, Lennart war aber gegenüber dem Vormittag noch einmal 46/100 sec. schneller und sicherte sich im Ziel als wiederum Gesamt 12. mit 0:54,50 Minuten den neuen Eintrag in die Bezirksbestenliste.

Euch beiden… Glückwunsch zu diesen tollen Zeiten und den insgesamt sieben Rekorden. In der Wettkampfanspannung habt ihr diese Verbesserungen für den Bereich des BSBS vielleicht gar nicht wahrgenommen. Die persönlichen Ehrungen erfolgt bei einer der nächsten Meisterschaften, dann allerdings auf Bezirksebene.

Andreas Helmold, 01.10.2024

Erstmalige Austragung des BSBS-Pflichtzeitenmeeting in Salzgitter

Einen Tag nach den Bezirk-Sprintmeisterschaften richtete der Kreisschwimmverband Salzgitter für den BSBS ein neu geschaffenes Pflichtzeitenmeeting auf den längeren Strecken aus, die im März bereits auf der 50m-Bahn als Meisterschaft ausgeschwommen wurden. Im Stadtbad von Salzgitter kam die Elektronische Zeitmessanlage erstmals in einem Verbandswettkampf zum Einsatz.

Neun Vereine nutzen dieses Angebot des BSBS für ihre 140 Aktiven mit 465 Einzelstarts. Der ASC Göttingen meldete 29 Aktive mit 113 Starts das größte Aufgebot, es folgten die SSG Braunschweig 42/13 und der MTV Goslar 22/82.

Dabei wurden folgende Punkt-Bestleistungen in den einzelnen Jahrgängen erzielt:

  • Jg 2014 | Eva Fiebach | MTV Goslar | 400 m Lagen | 7:00,78 min | 233 P.
  • Jg 2013 | Jalina Chiara Döppner | SSG Braunschweig | 200 m Lagen | 2:45,91 min | 396 P.
  • Jg 2012 | Isabella Janitzki | MTV Goslar | 200 m Lagen | 2:44,02 min | 410 ?.
  • Jg 2011 | Maja Junia Döppner | SSG Braunschweig | 100 m Freistil | 1:06,19 min | 437 P.
  • Jg 2010 | Christine Yu | TuS Clausthal-Zellerfeld | 100 m Freistil | 1:06,42 min | 433 P.
  • Jg 2010 | Aileen Pokies | TWG Göttingen | 100 m Freistil | 1:01,41 | 547 P.
  • Jg 2008 | Julie Mensching | ASC Göttingen | 100 m Freistil | 1:07,24 min | 417 P.
  • Jg 2007 | Lena Strube | SSG Braunschweig | 100 m Freistil | 1:05,93 min | 442 P.
  • Jg 2005/06 | Nora Sowinski | TWG Göttingen | 400 m Freistil | 4:39,77 min | 565 P.
  • Jg 2004 u.ä. | Alke Heise (Jg99) | TWG Göttingen | 100 m Brust | 1:13,73 min | 605 P.


  • JG 2014 | Max Zhao | SSG Braunschweig | 200 m Brust | 3:53,22 min | 136 P.
  • Jg 2013 | Vincent Hellmann | SSG Braunschweig |200 m Freistil | 2:37,65 min | 250 P.
  • Jg 2012 | Conrad Vollmer | SSG Braunschweig | 100 m Freisti | 1:06,90 min | 301 P.
  • Jg 2011 | Yannick Jung | SSG Braunschweig | 100 m Freistil | 1:02,24 min |373 P.
  • Jg 2010 | Levi Heuer | SSG Braunschweig | 400 m Freistil | 4:49,81 min | 392 P.
  • Jg 2009 | Artem Berezin | SSG Braunschweig | 100 m Freistil | 0:59,65 min | 424 P.
  • Jg 2008 | Florian Strube | ASC Göttingen |100 m Freistil | 0:58,47 min | 451 P.
  • Jg 2007 | Niklas Mattis Gries | TWG Göttingen | 100 m Brust | 1:08,05 min | 536 P.
  • Jg 2005/06 | Moritz Susman | ASC Göttingen | 100 m Freistil | 0:54,63 min | 552 P.
  • Jg 2004 u.ä. | Nick Näther | TuS Clausthal-Zellerfeld | 200 m Brust | 2:26,20 min | 555 P.

    Der BSBS-Fachausschuss Schwimmen ermöglichte mit dieser zusätzlichen Kurzbahn-Veranstaltung neben der einen Tag vorher stattgefundenen Sprintmeisterschaft den Aktiven und Trainern für anstehende Meisterschaften mit Pflichtzeitenvorgabe diesen zusätzlichen Zeitentest. Wir sind auf das Feedback der Vereine für diesen neu geschaffenen Service gespannt. Die Meldezahlen zeigen aber, dass dieses Meeting Anklang fand.

    Das Stadtbad in Salzgitter bot hierfür beste Voraussetzungen. Dem Team des KSV Salzgitter mit seinem Vorsitzendem Detlef Ostermann gebührt der Dank für die kurzfristige Ausrichtung.

  • Andreas Helmold, 01.10.2024

    Höner und Schlaht gewinnen sieben Sprinttitel für den TV Jahn Wolfsburg - SSG Braunschweig bei den Jahrgängen sehr erfolgreich

    Die Bezirks- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften Sprint fanden nach der coronabedingten Unterbrechung nun zum dritten Mal in Folge im Goslarer Aquantic statt. Leicht steigende Einzelmeldezahlen von 1176 (zu 1121 in 2023) standen weniger Staffelmeldungen (32 zu 53 im Vorjahr) gegenüber! Erfreulich auch, dass unter den teilnehmenden 20 Vereinen mit MTK Bad Harzburg, Helmstedter SV, SC Vienenburg und SC Hellas Einbeck im Vergleich zum letzten Jahr vier Vereine mehr dabei waren. Die meisten Meldungen verzeichnete die SSG Braunschweig mit 264 Einzel- und 7 Staffelmeldungen, es folgten die TWG Göttingen (147 Einzel und 8 Staffeln, im 4*50m Freistil mixed der Jg 14-16 waren gleich zwei gemeldet) und dem MTV Goslar mit 142 Einzel.

    Zur erfolgreichsten Schwimmerin der Veranstaltung avancierte Meike Höner. Die 26-jährige vom TV Jahn Wolfsburg gewann ihren ersten offenen Bezirksmeistertitel im Finale über 50m Schmetterling mit 0:28,73 min. vor den Schwimmerinnen der TWG Göttingen, Alke Heise und Aileen Pokies, die im Abstand von je rund einer Sekunde folgten. Über 50m Brust setzte sich dann die ein Jahr jüngere Alke Heise mit 0:33,94 min. mit guten zwei Zehnteln vor Höner durch, mit weiteren 6/10 Sekunden Rückstand sicherte sich Marie Marpert vom TV Jahn Wolfsburg aus dem Jahrgang 2009 Bronze. Die Finals drei bis fünf wurden dann wieder von Meike Höner bestimmt. Die 100m Lagen gewann sie in 1:07,63 Min. 2/10 sec. wiederum vor Alke Heise, mit größerem Abstand folgte Dabria Sarango vom ASC Göttingen. Über 50m Rücken gab es ein Anschlagfinale. Höner siegte in 0:32,52 min. nur mit 8/100 Sek. Vorsprung vor der 15jährigen Aileen Pokies von der TWG Göttingen, auf Platz drei kam die gleichaltrige Johanna Rozek, ebenfalls von der TWG Göttingen. In 0:27,48 Min. wurde über 50m Freistil Titel Nummer vier erzielt, 3/10 Sek. vor der zum dritten Male zweitplatzierten Heise. Auch hier mit Nora Sowinski eine Schwimmerin der TWG Göttingen auf Platz drei.

    Bei den Herren wurde gleich das erste Finale, die 50m Schmetterling zu einem Krimi. Maxim Schlaht vom TV Jahn Wolfsburg entschied den spannenden Zieleinlauf in 0:27,33 min. mit ganzen 2/100 sec. vor Leon Christopher Taube von der TWG Göttingen, weitere 6/100 mehr benötigte Louis Gerlach von der SSG Braunschweig als Dritter, mit gerade einmal 3/100 mehr kam Kevin Sommer (ebenfalls SSG Braunschweig) knapp geschlagen auf Platz vier ein. Heißt… vier Schwimmer wurden innerhalb von „elf hundertstel“ Sekunden gestoppt, Elektronik sei Dank! Über die 50m Brust setzte sich Bezirksrekordler Nick Näther von der TuS Clausthal-Zellerfeld in 0:29,65 Minuten mit gut eineinhalb Sekunden vor Niklas Mattis Gries von der TWG Göttingen durch, ganze 7/100 dahinter Moritz Kröner (ebenfalls TWG Göttingen). Seinen zweiten Titel sicherte sich Schlaht über die 100m Lagen. Mit 0:59,79 min. blieb allein er unter der Minutengrenze, 1 ½ Sekunden mehr benötigte Moritz Susmann vom ASC Göttingen, eine weitere Sekunde dahinter Vereinskamerad Nikita Bloch. Über 50m Rücken sicherte sich dann auch Leon Christopher Taube für die TWG Göttingen einen Titel bei den Herren. Nach 0:27,61 Minuten schlug er 23/100 sec. vor Susmann, dritter wurde auch hier Bloch mit weiteren 8/10 Sec. mehr. Maxim Schlaht ließ mit 0:24,44 Minuten noch seinen dritten Titel folgen. Mit Silber erreichte Kevin Sommer mit 0:25,01 min. dann auch seine offene Medaille, Moritz Susmann schwamm nach zweimal Silber nun zu Bronze. Es fehlten 8/100 zu einer weiteren Silbermedaille.

    Vier Titel bei den Staffeln gingen an die TWG Göttingen, beide „Weiblich“, dazu die beiden älteren „Mixed-Staffeln“. Beide Staffeln „Männlich“ gewann der ASC Göttingen, den Titel „4*50 m Freistil mixed Jahrgang 2014-2016“ sicherte sich die SSG Braunschweig.

    In den Jahrgangswertungen waren viermal erfolgreich:

  • Maja Junia Döppner - W 2011 / SSG Braunschweig: 50S – 50B – 100L – 50R
  • Aileen Pokies - W 2009 / TWG Göttingen: 50S – 100L – 50R – 50F
  • Conrad Weber - M 2015 / Peiner Schwimmverein: 50B – 100L – 50R – 50F
  • Leonard Sommerfeld - M 2014 / SSG Braunschweig: 50S – 100L – 50R – 50F
  • Timo Zhao - M 2010 / SSG Braunschweig: 50S – 100L – 50R – 50F
  • Yehor Byba - M 2012 / MTV Goslar: 50S – 100L – 50R – 50F

    In den Jahrgangswertungen waren dreimal erfolgreich:

  • Smilla Quitte - W 2015 / MTV Goslar: 100L – 50R – 50F
  • Emmilie Kraft - W 2014 / SSG Braunschweig: 100L – 50R – 50F
  • Isabella Janitzki - W 2012 / MTV Goslar: 50B – 100L – 50F
  • Salome Ropeter - W 2006 / TuS Clausthal-Zellerfeld: 50S – 100L – 50R
  • Léah Takenga - W 2010 / TWG Göttingen: 50B – 100L – 50F
  • Lars Meyer - M 2011 / TWG Göttingen: 50S – 100L – 50R
  • Leon Christopher Taube - M 2007 / TWG Göttingen: 50S – 100L – 50F

    Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch wieder die Rekordschwimmer durch den Vorsitzenden des BSBS, Stefan Schrank mit Scheck und Urkunden geehrt. Meike Höner zeigte sich angenehm von dieser Ehrung überrascht. Auch Nick Näther nahm die Ehrung für seinen Brustrekord entgegen, für die verhinderte Jette Hädicke nahm TWG-Trainerin Kerstin Krumbach die Ehrung entgegen. diese wird Jette Hädicke bei nächster Gelegenheit in Göttingen überreicht.

    Dem ausrichtendem MTV Goslar gehört der Dank für diese wieder gut organisierte und kurzweilige Veranstaltung, Die beiden Schiedsrichter Matthias Schneider und Thorsten Fink führten wie nicht anders gewohnt gut durch diese Meisterschaft.

    Einige der Aktiven, Trainer und Betreuer trafen sich am nächsten Tag in Salzgitter gleich zum neu hinzugenommenen BSBS-Pflichtzeitenmeeting. Hier konnten ebenfalls mit Elektronik noch Zeiten über die längeren Strecken auf der Kurzbahn geschwommen werden.

  • Andreas Helmold, 26.09.2024

    Sieben Erfolge für die SSG Braunschweig bei den Bezirksstaffelmeisterschaften DMS J – Ehrung für Jörn Frerichs

    In diesem Jahr nahmen sechs Vereine am Mannschaftswettbewerb der Staffeln auf Bezirksebene in der Göttinger Uni-Schwimmhalle teil, im Vergleich zum Vorjahr fehlte nur der Peiner SV. Die Meldezahlen waren ähnlich.

    Diese Meisterschaft nutzte unser Vorsitzender Stefan Schrank zugleich für eine Ehrung mit Urkunden und Scheck für den bei der in Göttingen für die TWG schwimmenden Bezirks-Rekordsammler des Jahres 2024, Jörn Frerichs. Er sorgte insbesondere mit zwei Rekordverbesserungen für Furore, als ihm damit über die 50m Schmetterling Platz 3 im Finale der Offenen Deutschen Meisterschaften gelang.

    In der als Mixed E-Jugend ausgetragenen Wertung gewann die Mannschaft der SSG Braunschweig mit den 2015ern Alea Roederer, Nuria Kury, Toni Emil Weinrich, Karl Helberg und Alexander Laudien (Jg 2016). Ihnen gelangen mit der Gesamtzeit von 14:25,17 min. vier Siege. 49,31 Sekunden mehr benötigte die TWG Göttingen, mit nur einer Sekunde mehr und einem Sieg in der Bruststaffel kam der ASC Göttingen auf Platz drei.

    In der Jugend D Männlich hatte nur die SSG Braunschweig gemeldet. Nach 26:20,94 Minuten Gesamtzeit wurden die fünf Aktiven Leonard Sommerfeld, Max Zhao, Paul-Anton Siegfried, Vincent Hellmann und Lando Hahn und mit Urkunde und Medaille geehrt.

    Ein zweiter Platz in der Schmetterlingsstaffel hinter dem MTV Goslar änderte nichts am Sieg der SSG Braunschweig in der weiblichen Jugend D. Jalina Chiara Döppner, Lilja Kroll, Sarah Abu-Mugheisib, Hannah Lage und Nila Kludas kamen auf eine Siegerzeit von 26:10,43 Minuten, der MTV Goslar benötigte 01:26,24 Minuten mehr. Auf dem dritten Platz belegte der TV Jahn Wolfsburg.

    Auch der vierte Gesamtsieg ging an das Team der SSG Braunschweig. Timo Wentland, Conrad Vollmer, Lukas Winter, Yannick Jung, Brian Kraft und Friedrich Dammeyer gewannen die Jugend C Männlich in 25:14,80 Minuten 3:01,83 min. vor der TWG Göttingen. Dahinter platzierte sich ein weiteres Team der SSG.

    Zu Beginn in der Freistilstaffel im Zieleinlauf noch hinter dem ASC Göttingen, gelangen Isabella Janitzki, Nele Habig, Jana Luise Papstein, Marissa Röttger, Mariella Günther und Marlene Knoop für den MTV Goslar in der Jugend C Weiblich anschließend vier Siege. Mit 27:00,16 Minuten lag man 36,69 Sekunden vor dem ASC Göttingen. Dritte wurden die Schwimmerinnen der TWG Göttingen.

    Die Jugend B Männlich wurde wiederum von der SSG Braunschweig bestimmt. Frederik Schöne, Timo Zhao, Kiril Karpenko, Artem Berezin, Yiqing Zhou, Jannik Olsen, Tom Giehsler und Hendrik Meyer benötigten für ihre fünf Staffelsiege 23:03,92 Minuten. Damit lag man ganze 3:25,50 Minuten vor den Wasserfreunden aus Northeim. Als Dritte kam der MTV Goslar in die Wertung.
    Auch in der Jugend B Weiblich gewann die SSG Braunschweig. Emma Heiles, Maya Grewe, Mia-Friederike Kreibohm und Clara Lou Küsel wurden in allen fünf Staffeln eingesetzt, gewannen diese jeweils vor der TWG Göttingen mit gesamt 01:57,84 Minuten Vorsprung. Auf Rang drei platzierte sich der ASC Göttingen.

    Erstmals trug sich dann die TWG 1861 Göttingen die Siegerliste ein. Auch in der Jugend A Männlich waren die fünf Staffeln nur mit den vier Aktiven Henrik Meyer, Anton Streich, Leon Christopher Taube und Niklas Mattis Gries besetzt. Mit 21:56,08 war die Endzeit um 02:43,35 Minuten besser als die des Lokalrivalen ASC Göttingen.

    In der Jugend A Weiblich ging dann der Sieg wieder an die SSG Braunschweig. Nach dem Absolvieren der fünf Staffeln und 24:20,29 Minuten Gesamtzeit im Becken erhielten Giulia Michol, Martha Jakobi, Leni Kosak, Katharina Scholz, Malou Fellner und Lena Strube die Siegerurkunden.
    Zu Staffelerfolg "zwei und drei" kam die TWG Göttingen in den Offenen Wertungen. Bei „Männlich“ wurde es durch den Erfolg des ASC Göttingen in der Bruststaffel mit großem Vorsprung von 25 Sekunden für die Aktiven der TWG 1861 um Rekordschwimmer Jörn Frerichs aber richtig eng. Mit Jasper Streich, Moritz Kröner, Amon Bode und Rico Paul betrug die Siegerzeit 21:24,04 Minuten, nur ganze 05,08 Sekunden vor dem ASC. Mit im Protokoll zu finden waren außerdem noch auf den weiteren Plätzen die WF Northeim, der MTV Goslar und der TV Jahn Wolfsburg.

    In der Wertung „Weiblich Offen“ sorgten Layla Fischler, Nora Sowinski, Marie Sophie Beckmann, Alke Heise und Famke Töllner für weniger Spannung. In 25:26,11 Minuten lag man am Ende 1:02,55 min. auch hier vor dem ASC Göttingen.

    Der Organisation durch die TWG Göttingen um Martin Bruse gilt der besondere Dank für die Ausrichtung, natürlich auch dem Kampfgericht um die beiden Schiedsrichter Tim Paduch und Sandra Döppner (schon ihr vierter Einsatz unter „BSBS“ geführt in diesem Jahr und noch nicht der letzte) sowie den Aktiven und Betreuern für die immer wieder schöne Veranstaltung.

    Andreas Helmold, 23.08.2024

    Neuauflage des Freiwasserschwimmen im Tankumsee mit Bezirks- und LSN-Meisterschaft

    Nach fünf Jahren Unterbrechung fand im Tankumsee wieder einmal eine Freiwassermeisterschaft statt. Großes Programm für den ausrichtenden MTV Gifhorn um Tilman Dörel, Olaf Claus und Bernhard Schürmann mit ihrem Orga-Team, denn neben den bis 2019 durchgeführten Bezirksmeisterschaften wurden in diesem Jahr auch erstmals zusammen mit dem LSN die Landestitel ausgeschwommen. So hatten insgesamt 39 Vereine aus Niedersachsen, neun davon mit 81 Teilnehmer und -innen aus dem BSBS, sowie dem SC Magdeburg aus Sachsen-Anhalt gemeldet.

    Um 10 Uhr starteten die Herren zu ihren zwei Runden für die 2,5km Distanz. Leider hatte sich eine Wendeboje gelöst, so dass am Ende die Strecke etwas kürzer als zuvor vermessen war. Als erster wieder aus dem Wasser kam nach 32:15,86 min. Frederik Schöne (JG 2009) von der SSG Braunschweig, der sich neben dem Bezirksmeistertitel auch gleich den Landesmeistertitel mit sicherte. Mit sieben Sekunden Rückstand wurde Paul Grewe (JG 2005) ebenfalls von der SSG Braunschweig Zweiter beider Meisterschaftswertungen, als Dritter im Bezirk und Sechster im LSN erreichte Levi Heuer (JG 2010) ebenfalls von der SSG nach weiteren 51 Sekunden das Ziel. Der jüngste teilnehmende Jahrgang 2012 wurde von Lukas Winter, auch von der SSG Braunschweig, gewonnen. Winter benötigte 39:14,70 Minuten. Die drei schnellsten Masters kamen aus der AK 35. Ralf Pfefferkorn (SSG Braunschweig) benötigte 34:28,99 Minuten, ihm folgte als Zweiter Arne Lorenz (TWG 1861 Göttingen, 36:04,05 min.) und als drittschnellster Masters bewies der im BSBS für Talente und Auswahlmannschaften zuständige Daniel Gerbode vom ASC Göttingen in 39:07,45 Minuten, dass er das Schwimmen nicht verlernt hat. Ältester Teilnehmer im Bereich des BSBS war mit 64 Jahren Peter Schulze vom SC Hellas Salzgitter, er kam nach 49:31,45 Minuten ins Ziel.

    Die Damen konnten durch das Missgeschick mit der losen Boje somit schon um 11:15 Uhr auf ihre 2,5km Strecke geschickt werden. Die sechs Schnellsten für die Wertungen LSN und BSBS kamen ausnahmslos von der SSG Braunschweig, für die ersten Drei kam es zu einem richtigen Finish. Die 16-jährige Katharina Scholz siegte mit 35:44,42 min, nur 8/10 sek. später erreichte Martha Jakobi (JG 2007) das Ziel. Mit weiteren 5/10 sek. mehr auf der Uhr durchschwamm Maya Grewe (JG 2009) als Dritte die Zielmarke. Auf den Plätzen 4 bis 6 kamen Clara Lou Küsel (JG 2010), Lilly Grewe (Jun 2005) und Maja Junia Döppner (JG 2011) ein. Damit sicherten sich die Sechs auch jeweils die Jahrgangstitel in den Wertungen LSN und BSBS. Isabella Janitzki war die jüngste Siegerin der Veranstaltung. Die 12-Jährige vom MTV Goslar benötigte 38:07,74 min. für die Titel Landes- und Bezirksjahrgangsmeisterin. Als beste Masters kam AK20-Schwimmerin Ferike Tynior vom SC Hellas Salzgitter nach 39:00,53 min. ins Ziel, ihre Vereinskameradin Henriette Schmitz (AK40) benötigte 39:26,87 min. und als drittschnellste Masters des Bezirks sicherte sich auch Katja Meinecke-Höfermann (AK55) vom Veranstalter MTV Gifhorn mit 41:50,63 min. wie die beiden Erstgenannten ihre AK-Titel sowohl im LSN als auch im Bezirk. Ebenfalls vom MTV Gifhorn als älteste Teilnehmerin des BSBS am Start erhielt AK60-Masters Sabine Freese doppelt Goldmedaillen.
     
    Für die gleichzeitig gestartete 5 km Strecke hatten sich 43 weibliche und männliche Teilnehmer gemeldet. Nach knapp anderthalb Runden wurde der Wettkampf dann von der DLRG abgebrochen, weil eine Gewitterfront nahte. Diese Strecke wurde aufgrund der fortschreitenden Zeit nicht mehr neu gestartet.

    Im Rahmen dieser Freiwassermeisterschaft wurde Torsten Eschner, der hier als Protokollführer im Einsatz war, für seine knapp 20jährige Mitarbeit im Fachausschuss Schwimmen des LSN gedankt. LSN-Schwimmwart Holger Timmermann überreichte ihm eine Urkunde zusammen mit einem Präsent.

    Das Wetter ließ es aber zu, das für 30 Teams um 15 Uhr in den unterschiedlichen Wertungsgruppen die 3x 1250m-Staffeln gestartet werden konnte. Alle Staffelwechsel funktionierten reibungslos wie auch das  sehr faire miteinander umgehen der Aktiven, so dass die beiden Schiedsrichter während der gesamten Veranstaltung keine Disqualifikationen aussprechen mussten.

    In den vier unterschiedlichen Wertungsgruppen der Mixed 3 x 1250m Staffeln siegte in den Jahrgängen 2009 bis 2012 das Team der SSG Braunschweig mit Maja Junia Döppner Timo  Wentland und  Frederik Schöne in 54:51,35 min. Zugleich sicherten die Drei den Landesmeistertitel. Auf Platz zwei kam nach 58:09,10 min. der MTV Goslar mit Jonas Windgassen , Isabella Janitzki und Marissa Röttger ein, damit verbunden auch die Bronzemedaille des LSN. Dritte wurde nach 58:19,58 min. eine weitere Mannschaft der SSG Braunschweig mit Laura Welzel, Timo Zhao und Yiqing Zhou.

    Bei den jungen Masters (60 bis 119 Jahre) sicherten Paul Coblenz, Jana Selina Weindok und Sara Grobe des Peiner Schwimmverein in 1.02:58,29 Std. den Bezirks- und Landesmeistertitel. Die Masters mit „120 Jahren und älter“ wurden vom SC Hellas Salzgitter nach 1.04:25,17 Std. gewonnen. Peter Schulze, Henriette Schmitz und Ferike Tynior erreichten zudem auch Bronze in der LSN-Wertung.

    In der aus Jugend- und Mastersschwimmern bestehenden Staffelwertung waren acht Teams des BSBS am Start. Siegreich war auch hier die 1. Mannschaft der SSG Braunschweig mit Marco Laborius, Oskar Rudek und Mia-Friederike Kreibohm. Als schnellste Staffel der gesamten Veranstaltung benötigten die Drei 51:27,52 min. Auf Platz zwei kam nach 53:19,43 min. der MTV Goslar mit India Tappe, Justin Kutsch und Schlussschwimmer Kai Niklas Merkert über die virtuelle Ziellinie. Platz drei gab es nach 55:24,68 min. für Anton Peppel, Lennard Röhl und Nina Tiesler mit der 2. Mannschaft der SSG Braunschweig. Diese drei Teams sicherten sich auch hier die Medaillenränge des LSN.

    In einer besonderen Wertung um die Tankumseestaffelmeisterschaft wurden die zuletzt genannten ersten beiden Mannschaften SSG Braunschweig und MTV Goslar sowie auf Platz drei das beste Jugendteam von der SSG Braunschweig als die schnellsten drei Mannschaften geehrt.

    Andreas Helmold, 11.07.2024

    Erste BSBS-Rekorde für Jette Hädicke bei DJM in Berlin

    Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Berliner SSE gelangen Jette Hädicke von der TWG 1861 Göttingen in den Finals des Jahrgangs 2007 über 50m und 100m Rücken persönliche Bestleistungen, mit denen sie nun auch in der Bezirksbestenliste für 50m Bahnen vertreten ist.

    Über 50m Rücken steigerte sich Hädicke als Vorlauf Achte im Finale um 35/100 Sekunden auf 0:30,81 Minuten. Ihre Meldezeit unterbot sie damit um die Winzigkeit von einer hundertstel Sekunde. Dieses reichte im Finale zu einem sechsten Platz und zugleich egalisierte sie auch die vor vier Jahren in Hannover aufgestellte Rekordzeit von Katharina Wrede. Somit werden jetzt beide in der Bestenliste geführt.

    Einen Tag später konnte Hädicke über die 100m Rücken die seit 2015 bestehende Bezirksbestmarke von 1:06,80 Min. ihrer Vereinskameradin Viviane Simon verbessern. Hädicke unterbot ihre eigene Meldezeit im Finale um fast eine Sekunde. Mit der Zeit von 1:06,39 Min. kam sie hier auf einen guten fünften Platz ins Ziel und belohnte sich selbst mit einem neuen Bezirksrekord.

    Jette, herzlichen Glückwunsch zu deinen neuen Bestleistungen, punktgenau bei der wichtigsten Meisterschaft erzielt. Alles richtig gemacht.

    Andreas Helmold, 22.05.2024

    Nick Näther nun auch über 100m Brust auf der Kurzbahn der Schnellste im Bezirk

    Im Vorlauf des 25. Danish Swim Cup in Esbjerg konnte Nick Näther auf der 25m Bahn die bisher bei 1:03,08 min. bestehende Rekordzeit von Hendrik Fischer für den Bereich des BSBS über 100m Brust auf nun 1:02,76 min. verbessern. Der jetzt 29-jährige Fischer erzielte die bisherige Bestzeit für die TWG Göttingen Ende 2017 in Berlin.

    Näheres zu diesem Rekord auch im nachfolgenden PDF-Bericht. Die Informationen ließ mir sein Heimtrainer und BSBS-Fachspartenleiter Schwimmen Florian Herterich zukommen.

    Andreas Helmold, 30.04.2024

    Frerichs mit neuem Bezirksrekord zu Bronze im A-Finale der DM in Berlin

    Wieder zwei neue Rekordverbesserungen von Jörn Frerichs über die 50m Schmetterling bei den Deutschen Meisterschaften. Mit der drittbesten Vorlaufzeit von 0:24,16 min. schwamm Jörn Frerichs schon eine halbe Sekunde unter der bisherigen von ihm erst kürzlich auf 0:24,66 sec. verbesserten Rekordmarke. Im Finale unterbot er diese Bestleistung noch einmal um 19/100 sec. und blieb mit 0:23,97 min. sogar unter der 24-Sekunden-Marke!

    Der Finaleinlauf war im ZDF-Livestream auch für das Zuschauerauge gut erkennbar. Der Sieger Luca Nic Armbruster von der SG Neukölln benötigte 0:23,30 min, der Zweite Arsenii Kovalov von der SVE Hamburg kam auf 0:23,60 min. (+30/100) , Jörn Frerichs mit 37/100 sec. Rückstand zum Zweiten auf Platz 3 und der Abstand zum Viertplatzierten betrug weitere 36/100 sec. So wünschen sich Zielrichter 50m Finaleinläufe!

    Was für eine Leistungsentwicklung! Die Freude bei Dir war größer als beim Sieger! Dir, Jörn… herzlichen Glückwunsch zu diesem fantastischen Ergebnis!

    Andreas Helmold, 10.04.2024

    Erste BSBS-Rekorde des Jahres fallen über 50m Schmetterling

    Bei den Landesmeisterschaften im Stadionbad von Hannover wurde ein neuer Bezirksrekord über 50m Schmetterling für 50m-Bahnen erzielt sowie ein vor vier Wochen erzielter Rekord bestätigt.

    Bei der DMS Bezirksliga Anfang des Jahres fiel erstmals der Name Maike Höner in einem der Berichte des BSBS. Mit der vorlaufschnellsten Zeit von 0:28,43 Minuten konnte Maike Höner vom TV Jahn Wolfsburg nun erstmals auch einen Eintrag in der Bestenliste des BSBS erzielen. Sie löste damit Donna Hannig vom MTV Goslar ab, die vor knapp zwei Jahren im gleichen Bad eine Zeit von 0:28,82 Min. erreicht hatte. Im Finale konnte Höner ihre Zeit mit 0:28,45 Minuten eindrucksvoll bestätigen, musste sich aber der Siegerin Hanna Lemmermann vom Delmenhorster SV um winzige 4/100 Sekunden geschlagen geben und gewann somit die Vizemeisterschaft.

    Noch besser erging es Jörn Frerichs von der TWG Göttingen. Er erzielte vor vier Wochen in Berlin mit seinem Deutschen Masters Rekord in der AK 30 über 50m Schmetterling bei den NDMM mit 0:24,66 Minuten zugleich auch einen neuen Bezirksrekord. Diese exakte Zeit erreichte Frerichs nun erneut im Finale von Hannover. Damit sicherte er sich zugleich souverän den Offenen Landesmeisterschaftstitel.

    Gratulation zu euren Rekordleistungen, die zurecht auch mit Meisterschaftsmedaillen honoriert wurden.

    Diese guten Ergebnisse lassen auf eine tolle letzte Berichtssaison für mich hoffen. Ich freue mich, wenn weitere Berichte unter der Überschrift „Neue Rekorde im BSBS“ folgen!

    Andreas Helmold, 14.03.2024

    Masters des BSBS bei NDMM 2024 in Berlin erfolgreich - Frerichs gelingen zwei Deutsche Masters Rekorde

    Zeitgleich zu den in die Bezirksmeisterschaften integrierten Bezirks Masters in Northeim bevorzugten acht Vereine des BSBS mit ihren Masters Schwimmern die Teilnahme an den Norddeutschen Masters Meisterschaften im SSE an der Landsberger Allee in Berlin.

    191 Einzelstarts und 15 Staffeln wurden gemeldet und dabei 37 Einzeltitel errungen. Zwölf Einzeltitel gingen davon an die TWG Göttingen. Amon Bode erzielte in der AK 20 fünf Norddeutsche Masterstitel und Alke Heise erreichte in der AK 25 vier Meisterschaftserfolge. Beide gewannen auch jeweils zwei zusätzliche Staffeltitel. Jörn Frerichs startete als JG 1994 erstmals in der AK 30. Ihm gelangen bei seinen drei Einzeltiteln zudem über 50 und 100m Schmetterling neue Deutsche Mastersrekorde für die AK 30. Er startete mit seinen Vereinskameraden dazu in drei Staffeln. Zusammen mit den zuvor erwähnten Bode und Heise waren Charlotte Freytag (AK 20), Philip Krumbach (AK 25) und Rico Paul (AK 25) an den insgesamt vier Staffelerfolgen in der AK 100+ beteiligt. Die restlichen elf gemeldeten Staffeln gewannen sieben Silber und vier Bronzemedaillen. Somit erreichte jeder Staffelteilnehmer aus dem Bezirk seine Medaille.

    Erfolgreichste Einzelteilnehmerin für den Bereich des BSBS wurde Henriette Schmitz vom SC Hellas Salzgitter mit insgesamt zehn Medaillen. In der AK 40 erreichte sie je drei Norddeutsche Masters- und Vizemasterstitel. Zusammen mit Thomas Meyer (AK 60), Thorsten Maue (AK 45), Carina Schulze, Maggy Korfmacher (beide AK 25) und Ferike Tynior (AK 20) gelangen ihr zudem drei weitere Silber- und eine Bronzemedaille in verschiedenen Staffelkonstellationen.

    Die erfolgreichen weiteren Teilnehmer des BSBS mit norddeutschen Masterstiteln:
    3 - Viola Friedrichs AK 60 TV Jahn Wolfsburg
    3 - Ronald Schlimper AK 75 SC Hellas Salzgitter
    3 - Enno Bublitz AK 25 SSG Braunschweig
    2 - Jakob Mayer AK 20 ASC Göttingen
    2 - Peter Schwenzer AK 40 SSG Braunschweig
    2 - Holger Ludwig AK 60 ASC Göttingen
    2 - Sonja Hack AK 40 Helmstedter SV
    2 - Andrea Kröger AK 50 SSG Braunschweig
    1 - Matthias Koch AK 60 TV Jahn Wolfsburg
    1 - Katja Meinecke-Höfermann AK 55 MTV Gifhorn
    1 - Stephanie Schwank AK 30 ASC Göttingen

    Andreas Helmold, 14.03.2024

    Bezirksmeisterschaften 2024 mit SMK und Masters in Northeim – Jette Hädicke und Daniel Streicher mit je vier offenen Einzeltiteln

    Wie schon im vergangenen Jahr fanden die Bezirksmeisterschaften auf der 50m-Bahn im Northeimer Hallenbad statt. Als Ausrichter stellten sich für die 2-Tagesveranstaltung die in der Stadt ansässigen Wasserfreunde zur Verfügung. Ein großes Wettkampfprogramm war zu bewältigen. Denn neben den üblichen Meisterschaftsstrecken über die 100 und 200m-Strecken sowie den 200m Lagen und den 400m Freistil fand der SMK sowie die Mastersmeisterschaften und Wettkämpfe ohne eine Meisterschaftswertung über die 50m-Strecken statt.

    Wie im letzten Jahr gaben wieder 19 Vereine ihre Meldungen ab. Zwei Vereine verzichteten, dafür waren zwei andere am Start. Mit 270 Wettkampfaktiven gingen 30 weniger als im letzten Jahr an den Start, bei nur 10 gemeldeten Staffeln waren es sogar 11 weniger. Die Meldungen bei den Einzeln verzeichneten bei 1313 Starts jedoch einen Zuwachs von 40. Die meisten Meldungen wurden von der SSG Braunschweig für 282, dem ASC Göttingen für 235 und der TWG Göttingen für 215 Einzelstarts abgegeben.

    Bei den sechs Staffelwertungen starteten nur zwei Vereine – es gewann der ASC Göttingen sämtliche Wertungen aus 4x 100m Freistil und Lagen weiblich, männlich und im mixed. Wasserfreunde Northeim musste sich viermal geschlagen geben.

    Die erste weibliche Einzel-Entscheidung fiel über 400m Freistil. Hier erreichte mit Dabria Sarango eine Jungmasters aus dem JG 2002 den ersten Titel für den ASC Göttingen. Mit vier offenen Meisterschaftstiteln stach an diesem Wochenende aber Jette Hädicke von der TWG 1861 Göttingen heraus. Wie im Vorjahr gewann die 17-Jährige über die beiden Rückenstrecken, dazu kamen die Erfolge über 100m Freistil und die 200m Lagen. Die gleichaltrige Malou Fellner von der SSG Braunschweig gewann die 200m Brust. Als dritte im Bunde aus dem JG 2007 gewann Leni Kosak vom TV Jahn Wolfsburg über die 200m Freistil. Ihre 15-jährigen Vereinskameradinnen Ana Garibay Estrada siegte über die 100m Schmetterling und Marie Marpert konnte ihren Titel über die 100m Brust verteidigen. Als jüngste Siegerin in der offenen Wertung sicherte sich die erst 12-jährige Marlene Knoop vom MTV Goslar den Titel über 200m Schmetterling.

    In den männlichen Offenen Wertungen gab es nur neue Offene Titelträger. Erfolgreichster Teilnehmer wurde wie Hädicke der Junior Daniel Streicher (JG 2006) mit ebenfalls mit vier Meisterschaftstiteln, auch aus Göttingen aber für den ASC am Start. Er gewann wie Hädicke beide Rückenstrecken, dazu über die 200m Freistil und die 200m Lagen. Seine Vereinskameraden Nikita Bloch und Elias Hrarti kamen ebenfalls zu vier Titeln, allerdings nur durch jeweils drei Titeln mit den Staffeln. Bloch (ebenfalls JG 2006) siegte über die 100m Freistil, Hrarti (JG 2009) war über die 100m Schmetterling nicht zu schlagen. Der Jungsenior Maxim Schlaht (JG 2003) vom TV Jahn Wolfsburg gewann über beide Bruststrecken, Frederik Schöne von der SSG Braunschweig über die 400m Freistil. Jüngster Offener Titelträger wurde Lars Meyer (JG 2011) von der TWG Göttingen. Er siegte wie die jüngste Titelträgerin Knoop ebenfalls über die 200m Schmetterling.
    Die größte Breite in den Jahrgangswertungen verzeichnete wie schon in den vergangenen Jahren die SSG Braunschweig. Mit 126 Medaillen lag die SSG unangefochten an der Spitze. Immerhin konnten sich Trainer von acht Vereinen über Erfolge ihrer Schwimmer und Schwimmerinnen mit Jahrgangstiteln im Bezirk Braunschweig freuen.

    Den Schwimm-Mehrkampf (SMK) bestimmten die Aktiven der SSG Braunschweig und des MTV Goslar. Die Gesamtwertung wurde in sieben Starts aus 200m Lagen, 400m Freistil, 25m Delphinkicks in Bauch- und Rückenlage, sowie je 50m Beine, 100m und 200m Gesamtbewegung in einer der vier Schwimmlagen erzielt. Für die SSG Braunschweig gewannen im JG 2013 Hannah Lage mit 1620 Punkten und Lando Hahn mit 1295 Punkten, im JG 2012 waren vom MTV Goslar Isabella Janitzki mit 2122 Punkten und Yehor Byba mit 1661 Punkten erfolgreich.

    Die besten BSBS Masters fehlten in Northeim. Sie zogen die zeitgleich in Berlin stattfindenden Norddeutschen Masters Meisterschaften im lukrativen Bad des SSE vor. Dort meldeten acht Vereine des BSBS 191 Einzel- und 15 Staffelstarts. Der Titelverteidiger von 2023, der TuS Clausthal-Zellerfeld landete in Northeim nur auf Platz fünf, andere Siegerteams vergangener Jahre wie der SC Hellas Salzgitter waren gar nicht am Start. Aron Bode siegte in Berlin fünfmal, Alke Heise gewann vier Titel und Jörn Frerichs glänzte mit zwei neuen Deutschen Mastersrekorden der AK 30 über 50 und 100m Schmetterling (mehr dazu in einem separaten Bericht).

    So konnte sich in Northeim mit dem PSV Einbeck ein ganz neuer Verein in der Teamwertung Masters in den Vordergrund schwimmen. Michael Kolle und Sina Kirchert erreichten zusammen schon elfmal die Maximalpunktzahl ACHT. Michael Kolle erschwamm sich in der AK 30 allein sechs Altersklassensiege, fünfmal gelang dieses Sina Kirchert ebenfalls in der AK 30. Beide trugen so maßgeblich zum Erfolg und Sieg des PSV Einbeck mit 192 Punkten in der "Teamwertung Masters" bei, vor dem MTV Goslar und der TWG Göttingen, die ohne die drei oben genannten besten Masters antrat.

    Dank an den Ausrichter Wasserfreunde Northeim, den Aktiven und Betreuern sowie dem Kampfrichterteam für das gute Gelingen der Meisterschaft.

    Andreas Helmold, 14.02.2024

    DMS-Ergebnisse der Vereine des BSBS in der 2. Bundesliga, Landesliga und Bezirksliga

    Nach Durchführung aller DMS-Ligen-Durchgänge bleibt für den BSBS ein tolles Gesamtergebnis festzuhalten:

    In der 2. Bundesliga männlich konnten sich beide Mannschaften des BSBS behaupten. Die TWG 1861 Göttingen beendete den Durchlauf als gute Dritte der elf teilnehmenden Vereine. Und auch der TV Jahn Wolfsburg war auf Platz neun nicht der schlechteste der sechs niedersächsischen Vereine.
    Die weibliche und auch die männliche Mannschaft der SSG Braunschweig gewann den Landesliga Durchlauf und wird nächstes Jahr mit beiden Teams in der 2. Bundesliga an den Start gehen können. Somit wird die 2. Bundesliga mit insgesamt vier Mannschaften vertreten sein. Das weibliche Team der TWG 1861 Göttingen I gelang ein guter dritter Platz. Auch die männliche 2. Mannschaft der TWG 1861 Göttingen konnte sich mit dem 8. Platz in der Landesliga behaupten.
    Wie stark unser Bezirksligadurchlauf war, hatte ich in dem DMS-Bezirksliga-Bericht bereits erwähnt.

    Nachdem die Ergebnisse feststehen, nun auch die frohe Kunde für die Vereine. Als beste Teams aller Bezirksligen steigen weiblich der TV Jahn Wolfsburg I und männlich der ASC Göttingen I in die Landesliga auf. Und auch als Zweite der Wertung gelang dieses ebenfalls der weiblichen Mannschaft des ASC Göttingen I. Somit ist der BSBS beim nächsten Mal in der weiblichen und männlichen Landesliga mit insgesamt fünf Teams vertreten.

    Somit sind Ende 2024 in der 2. Bundesliga insgesamt 4 Teams des BSBS (männlich: 3 / weiblich: 1; bisher nur 2) vertreten.

    In den Landesligen werden es trotz der zwei Aufstiege durch die SSG Braunschweig in die 2. Bundesliga 5 Teams im Einsatz sein (männlich: 2 / weiblich: 3). Somit ist auch hier der BSBS mit einem Team mehr am Start.

    Wir als Vorstand wünschen allen Teams für den nächsten Ligadurchgang eine Bestätigung ihrer starken Leistungen und dass sie sich in den Ligen behaupten können oder verbessern können.

    Andreas Helmold, 14.02.2024

    Die SSG übernimmt mit fünf offenen Titeln die Vormachtstellung der TWG bei den „langen Strecken“

    Nachdem die durch den LSN geplanten Landesmeisterschaften der „Langen Strecken“ und sich die mit den dazu separaten Wertungen als Bezirksmeisterschaften für den BSH und BSBS wertungstechnisch als nicht durchführbar erwiesen haben, erklärte sich die TWG Göttingen mit dem BSBS aber kurzfristig bereit, diesen Termin doch noch für die Bezirksmeisterschaften zu nutzen und im Northeimer Hallenbad auf der 50m-Bahn auszurichten! Die letzten zwei Jahre fanden diese im Stadtbad von Salzgitter auf einer 25m-Bahn statt. Bei gleichen Aktiven- und Meldezahlen wie im Vorjahr waren allerdings mit 10 Vereinen drei weniger als im Vorjahr am Start.

    Zu Beginn wurden die Sieger in den 4x 200m Freistilstaffeln ermittelt. Paula Bachmann gehörte wie im Vorjahr dazu, allerdings hatte sie durch ihren Vereinswechsel von der TWG zum ASC Göttingen mit Dabria Sarango, Anna Sophie Obiajunwa und Tamia Sarang neue Mannschaftskameradinnen im Team. Ihre Siegerzeit betrug 9:40,78 min. In der männlichen Wertung ging eine Ära von fünf Siegen in Folge für die TWG Göttingen zu Ende. Bent Lorenz Goldbeck, Marco Laborius, Anton Peppel und Oskar Rudek benötigten für ihre siegreiche SSG Braunschweig 8:11,33 min. Die TWG Göttingen musste sich in diesem Jahr auch noch hinter dem zweitplatzierten Team des ASG Göttingen einreihen.

    In den ausgeschwommenen offenen Wertungen über die 400m Lagen sowie den 800 und 1500m Freistilstrecken konnte sich allein Amon Bode von der TWG Göttingen über die 400m Lagen als Titelverteidiger durchsetzen. Bei seinem Sieg in 5:01,77 min. blieb AK20 Masters Bode aber deutlich über seiner Vorjahreszeit. Erstmals bei den Masters im Wettkampf benötigte Jakob Mayer vom ASC Göttingen, im Vorjahr noch für die TWG als Drittplatzierter im Protokoll, 5:02,83 min. Auf dem dritten Platz kam Søren Graul von der SSG Braunschweig mit 5:09,61 min ins Ziel. Vorher hatten schon die weiblichen Aktiven mit der erst 15-jährigen Maya Grewe von der SSG Braunschweig mit 5:25,87 min. eine neue Bezirksmeisterin ermittelt. Ihre noch ein Jahr jüngere Vereinskameradin Emma Heiles sicherte sich in 5:44,58 min. die Silbermedaille. Die Vorjahressiegerin und ebenfalls erstmals im Wettkampf bei den Masters aktive 20-jährige Paula Bachmann benötigte in diesem Jahr 5:46,50 min. für Platz 3 der offenen Wertung.

    Aus dem gleichen Jahrgang 2009 und ebenfalls von der SSG Braunschweig kam auch die Siegerin über die 800m Freistilstrecke. Amelie Gutwinski blieb als neue Bezirksmeisterin in 9:58,90 min. knapp unter der 10-Minuten Marke. Für Platz zwei und drei lieferten sich ihre Braunschweiger 2007er SSG-lerinnen Giulia Michol und Martha Jakobi ein hartes Rennen. Michol setzte sich in 10:30,38 min. knapp vor Jakobi durch. Ihre Endzeit betrug 10:32,00 min. Beste Masters war die AK-40 Schwimmerin Henriette Schmitz vom SC Hellas Salzgitter als Siebte in 11:24,02 min. Auch in der offenen männlichen Wertung waren ausnahmslos SSGler aus Braunschweig auf dem Siegerpodest zu finden. Der erst 16-jährige Bent Lorenz Goldbeck benötigte für seinen Bezirkstitel 8:57,91 min. Mit Abstand kamen die beiden 2005er Anton Peppel (9:11,07 min) und Oskar Rudek (9:18,62 min) ins Ziel. Als bester Masters gleich auf Platz 4 rundete mit AK20-Schwimmer Marco Laborius in 9:20,93 min das tolle Ergebnis der SSG Braunschweig ab.

    Und auch über die 1500m Freistil siegte eine dritte Schwimmerin aus dem Jahrgang 2009 und zugleich der SSG Braunschweig. Mia-Friederike Kreibohm erreichte mit 19:11,44 min eine Zeit, die trotz Langbahn gut eine Minute schneller war als die von Nora Sowinski im Vorjahr auf der Kurzbahn. Auch die AK20-Schwimmerin Dabria Sarango vom ASC Göttingen mit 19:56,32 mit und Lea Fellner (JG 2007), ebenfalls von SSG Braunschweig, mit 20:19,63 min. blieben noch unter der Siegerzeit des Vorjahres.

    Ebenfalls aus dem Jahrgang 2009 und mit Startrecht für die SSG Braunschweig: Frederik Schöne holte sich in 18:40,04 min. den offenen Bezirksmeistertitel über die 1500m Freistil. Der A-Jugendliche Leon Christopher Taube von der TWG 1861 Göttingen benötigte als Zweiter 19:15,91 min. Auch der Drittplatzierte Kiril Karpenko ist Jahrgang 2009 und von der SSG Braunschweig. Seine Zeit wurde mit 19:59,57 min gestoppt. Hier fand sich als bester Masters der AK20-Schwimmer Nils Bierkamp von den Wasserfreunde Northeim als Vierter mit 20:44,03 min im Protokoll.

    2-fache Jahrgangs- oder Mastersklassenmeister 2024:

  • Isabella Janitzki, JG 2012 vom MTV Goslar über 400L und 1500F - sie konnte ihre zwei Siege aus dem Vorjahr wiederholen
  • Emma Helles, JG 2010 von der SSG Braunschweig über 400L und 800F
  • Fátima Sofía López Zamudio, JG 2008 vom MTV Goslar über 400L und 800F
  • Vincent Hellmann, JG 2013 von der SSG Braunschweig über 400L und 800F
  • Yehor Byba, JG 2012 vom MTV Goslar über 400L und 1500F
  • Lars Meyer, JG 2011 von der TWG Göttingen über 400L und 800F
  • Florian Steinborn, AK25 von den WF Northeim über 400L und 800F

    Florian Steinborn ist zugleich „nebenbei“ in unserem Bezirk auch als Sachbearbeiter für amtliche Veranstaltungen im FA Schwimmen zuständig. Schön, dass beides möglich ist. Auch lässt sich als Ergebnis der Meisterschaft mit Blick ins Protokoll festhalten, dass die eine Ablösung zu jungen neuen Schwimmtalenten im Bezirk erkennbar ist. Mit Sandra Döppner von der SSG Braunschweig und Tim Paduch vom ASC Göttingen führten auch erstmals zwei neu ausgebildete Schiedsrichter des BBSB ohne den Zusatz „zur Ausbildung“ und Unterstützung durch diese Meisterschaft. Hier hätte ihnen aber zur Not mit Sina Zeller (als Auswerterin im Einsatz) sicher eine erfahrene Schiedsrichterin zur Seite gestanden. Der TWG Göttingen gebührt der Dank für die reibungslose und nach der LSN-Absage doch noch kurzfristige Ausrichtung der Meisterschaft. Und unser Bezirksvorsitzender Stefan Schrank führte bei den „Langen Strecken“ erneut durch die Siegerehrungen.

  • Christian Schum, 30.01.2024

    Bewerbung um Ausrichtung einer Bezirksmeisterschaft 2024 | 2. Halbjahr

    Wir möchten hiermit folgende Veranstaltungen zur Bewerbung ausschreiben.

    21 oder 22.09.2024 DMSJ Bezirksliga
    28.09.2024 BZM Sprint
    29.09.2024 BSBS Pflichtzeiten Meeting 2024

    Hier ein paar Infos zum BSBS Pflichtzeiten Meeting in Kurzform:

    - Keine Meisterschaft
    - Keine Pflichtzeiten
    - Keine Urkunden
    - 100m bis 400m Strecken (ohne 100m Lagen)
    - Tagesveranstaltung mit Tageswertung für die punktbesten Ergebnisse
    - 25m Bahn mindestens 5 Bahnen
    - 3 Kampfrichter Eckposten durch den BSBS
    - Ausrichterpauschale 500€ + 0,50€ je Meldung
    - Kann der gleiche Ausrichter sein wie die BZM Sprint
    - Veranstaltung muss noch am 20.02.24 durch den BSBS Hauptausschuss bewilligt werden

    Wer sich für die Ausrichtung interessiert und mehr Infos benötigt meldet sich bitte bei Florian Herterich. Wir freuen uns auf ambitionierte Ausrichter um die Termine in einem passenden Rahmen durchführen zu können.

    Bewerbungen sind bitte bis zum 01.03.2024 zu richten an florian.herterich@LSN-BSBS.de.

    Andreas Helmold, 29.01.2024

    Maike Höner steuert über 3.000 Punkte zum Sieg des TV Jahn bei

    Der ASC Göttingen richtete auch in diesem Jahr im Badeparadies Eiswiese die DMS-Bezirksliga mit elf teilnehmenden Teams aus. Bei den sechs weiblichen Teams ersetzte der MTV Goslar mit einer jungen Mannschaft den Peiner SV, bei den fünf männlichen Teams waren neu der TUS Clausthal-Zellerfeld und ASC Göttingen II für zwei Mannschaften der TWG Göttingen am Start. Einige Vereine setzten ihr Vereins-Motto auf den T-Shirts eins zu eins um!

    In der weiblichen Wertung sorgte Maike Höner, seit Dezember 2023 mit Startrecht für den TV Jahn Wolfsburg, für die Highlights. Die erreichte Höchstpunktzahl von 644 Punkten gelang Höner, die das Schwimm 1x1 beim SV Nienhagen - der Verein ist untrennbar seit den 80er Jahren mit dem Namen Svenja Schlicht verbunden - erlernte, über 50m Schmetterling in 0:28,23 min., aber auch über 50m Brust, 100m Freistil und 100m Lagen gingen mehr als 600 Punkte in die Wertung. So trug sie insgesamt 3046 Punkte zum Gesamtsieg des TV Jahn Wolfsburg bei. Dazu erreichte ihre Vereinskameradin Patricia Hauptmann Platz drei der inoffiziellen Einzelwertung mit guten Einzelergebnissen und 2359 Punkten. Erfolgreichste Punktesammlerin für den späteren Zweiten ASC Göttingen I war Paula Bachmann als zweitbeste Aktive der DMS mit 2464 Punkten.

    Bei den männlichen Aktiven holte Nick Näther für den TUS Clausthal-Zellerfeld das beste Ergebnis heraus. Seine 0:29,35 min über 50m Brust bedeuteten mit 614 erzielten Punkten die einzige Leistung über die 600 Punkte Marke. Insgesamt reichten seine eingebrachten 2.701 Punkte aber nicht für den Gesamtsieg aus. Hier stach die mannschaftliche Geschlossenheit des ASC Göttingen I heraus. Nikita Bloch erzielte 4 der 5 Wertungen jenseits von 500 Punkten (insgesamt 2.597), Jakob Meyer brachte es auf 2.489 Punkte. Somit setzte sich der ASC I mit 15.650 Punkten und großem Abstand von 3.900 Punkten gegen den Zweiten, der TUS Clausthal-Zellerfeld, durch.

    Die Mannschaftsergebnisse in der Übersicht:

    DMS-Wertung Frauen 2024

    1. 15.058 - TV Jahn Wolfsburg

    2. 13.400 - ASC Göttingen I

    3. 10.513 - MTV Goslar

    4. 10.182 - TWG 1861 Göttingen II

    5. 9.180 - ASC Göttingen II

    6. 3889 - VfL Wolfsburg


    DMS-Wertung Männer 2024
    1. 15.650 - ASC Göttingen I

    2. 11.754 - TuS 1849 Clausthal-Zellerfeld

    3. 11.492 - Wasserfreunde Northeim

    4. 10.122 - ASC Göttingen II

    5. 9.180 - MTV Goslar


    Der Vorsitzende des BSBS, Stefan Schrank, ließ es sich zum Abschluss der Veranstaltung nicht nehmen, die elf Teams mit Medaillen und Urkunden zu ehren. Ein Dank gilt dem ASC Göttingen für die wiederholt gute Ausrichtung.

    Der TV Jahn Wolfsburg setzte sich mit den 15.058 Punkten an die Spitze der weiblichen Wertung aller ausgeschwommenen DMS-Bezirksligen im Landesschwimmverband Niedersachsen, auf Platz Zwei folgt der ASC Göttingen I vor der 2. Mannschaft der SGS Hannover mit 13.173 Punkten. Und auch das männliche Team des ASC Göttingen I errang mit 15.560 Punkten Platz Eins aller Bezirksligen, mit Abstand dahinter platzierten sich die Mannschaften des VfV Hildesheim (13.665 Punkte) und dem SV Wildeshausen (13.386 Punkte).

    Damit können sich die Teams des BSBS große Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga ausrechnen. Ob sich die Teams letztendlich freuen können, wird sich nach Abschluss des aktuellen DMS-Landesliga-Durchgangs im Februar zeigen.

    Andreas Helmold, 04.01.2024

    Zum Jahresende noch einmal fünf Rekordverbesserungen im BSBS durch Jörn Frerichs

    Bei den Landes-Kurzbahnmeisterschaften am 4. November 2023 gelang es Jörn Frerichs von der TWG Göttingen über 50m Rücken bereits im Vorlauf den 19 Jahre alten von Robert Smith (SSG Braunschweig) mit 0:26,70 min. gehaltenen Rekord um fast eine halbe Sekunde auf 0:26,21 min. zu verbessern. Im Finale steigerte er diesen auf die neue Bestmarke von 0:26,13 min. Mit dieser Zeit sicherte er sich auch den Titel über die 50m Rücken.

    Die nächsten Rekordverbesserungen gelangen ihm einen Tag später über die 50m Schmetterling. Hier steigerte er als Vorlaufzweiter seine vier Wochen zuvor in Goslar beim Bezirkssprint aufgestellte eigene Rekordmarke von 0:24,87 min. auf 0:24,55 min. Im Finale unterbot er diese Zeit noch einmal. Mit neuem BSBS-Rekord von 0:24,29 min gewann er das Finale vor dem Vorlaufschnellsten Nikita Schewz von W98 Hannover und sicherte sich seinen nächsten Titel.

    Im Rahmen der DMS 2. Bundesliga am 16.12.2023 in Osnabrück konnte Frerichs den gerade aufgestellten Rekord über 50m Schmetterling noch einmal um die Winzigkeit einer hundertstel Sekunde auf nunmehr 0:24,28 min. steigern. Die damit verbundenen 718 Punkten trugen zum guten Ergebnis mit dem dritten Gesamtplatz seiner TWG Göttingen bei.